Die deutsche Bischofskonferenz

 © DOMRADIO (DR)
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Die Deutsche Bischofskonferenz ist der Zusammenschluss der katholischen Bischöfe in der Bundesrepublik. Sie kommen aus den 27 Bistümern, stehen als Ortsbischöfe an der Spitze eines Bistums oder sind Weihbischöfe. Ebenfalls zur Konferenz gehören - auch wenn sie nicht Bischöfe sind - Diözesanadministratoren, die ein Bistum nach Rücktritt oder Tod eines Ortsbischofs übergangsweise verwalten.

Die Konferenz dient der Förderung gemeinsamer seelsorglicher Aufgaben, der Beratung und der Koordinierung der kirchlichen Arbeit. Sie gibt Richtlinien vor und pflegt Verbindungen zu anderen Bischofskonferenzen. Ihr oberstes Organ ist die zwei Mal jährlich tagende Vollversammlung. Die Frühjahrstreffen finden an wechselnden Orten statt, die Herbstvollversammlung tagt stets in Fulda und damit am Grab des "Apostels der Deutschen", des heiligen Bonifatius.

Vorsitzender ist der Münchner Erzbischof Reinhard Kardinal Marx. (KNA)