Kölner Dom

Spitzen des Kölner Doms / © high fliers (shutterstock)
Spitzen des Kölner Doms / © high fliers ( shutterstock )

Der Kölner Dom ist eine der bedeutendsten Kirchen der Welt und die meistbesuchte Sehenswürdigkeit in Deutschland. Das Gotteshaus beherbergt die Reliquien der Heiligen Drei Könige, die Erzbischof Rainald von Dassel 1164 aus Mailand nach Köln brachte.

Der Grundstein für den gotischen Neubau an der Stelle mehrerer Vorgängerkirchen wurde 1248 gelegt; 1322 wurde der Chor geweiht. Mittelschiff, Querhäuser und Seitenschiffe der Kölner Bischofskirche folgten bis 1560. Dann stoppten die Querelen um die Reformation und Geldmangel den Baubetrieb. Der Dom wurde zu einem Symbol der "deutschen Nation". Schon 1880 kam der Schlussstein auf die südliche Turmspitze.

Erheblichen Schaden nahm der Dom durch Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg und durch Umwelteinflüsse. Ständig arbeiten etwa 90 Handwerker am Erhalt des gotischen Gotteshauses. Seit der französischen Besatzung hat der Dom eine Hausnummer: Domkloster 4. Ein juristisches Kuriosum: Als eingetragene Rechtsperson gehört sich der Dom selbst. Verwaltet wird er nicht vom Kölner Erzbischof, sondern vom Domkapitel. (kna)