Der Kölner Dom

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Der Kölner Dom ist eine der bedeutendsten Kirchen der Welt und die Sehenswürdigkeit mit den meisten Besuchern in Deutschland. Der Grundstein für den gotischen Neubau an Stelle der Vorgängerkirchen wurde 1248 gelegt; 1322 wurde der Chor eingeweiht. Mittelschiff, Querhäuser und Seitenschiffe entstanden bis 1560. Dann stoppten Reformation und Gegenreformation den Baubetrieb.

1794 diente der halb fertige Dom den französischen Truppen als Futtermagazin und Gefangenenlager. Erst im 19. Jahrhundert wuchs der Wunsch nach Vollendung; 1842 wurde der Grundstein zum Weiterbau gelegt. Der Dom wurde zu einem Symbol der deutschen Nationalbewegung. 1880 kam der Schlussstein auf die südliche Turmspitze. Das Gotteshaus beherbergt die Reliquien der Heiligen Drei Könige, die Erzbischof Rainald von Dassel 1164 nach Köln brachte. (KNA)