Matthias Kopp ist ein deutscher Theologe, Archäologe und Publizist. Seit 2009 wirkt er als Pressesprecher sowie als Leiter der Pressestelle und der Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Bischofskonferenz.
Kopp studierte katholische Theologie und christliche Archäologie in Bonn, Freiburg und Rom. Seit 1990 gehört er der katholischen Studentenverbindung KAV Capitolina Rom im CV an. 1993 schloss er an der Universität Bonn das Diplomstudium der Katholischen Theologie ab; 1995 folgte das Lizentiat in christlicher Archäologie am Päpstlichen Institut für Christliche Archäologie in Rom. Am 23. Juli 2024 wurde er im Fach Katholische Theologie (Fundamentaltheologie/Religionswissenschaften) an der Vinzenz Pallotti University (Hochschule der Pallottiner) in Vallendar mit einer Dissertation über das Christentum im Irak zum Dr. theol. promoviert.
Seine journalistische Laufbahn begann Kopp in Rom: Von 1993 bis 1997 war er als Volontär und Redakteur für Radio Vatikan tätig. 1997 wechselte er in die Zentralstelle Medien der Deutschen Bischofskonferenz, wo er als Referent für Presse- und Verlagswesen arbeitete und zugleich die Geschäftsführung des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises übernahm. 2003 wurde er Leiter der Kommunikation des Weltjugendtages 2005 in Köln und fungierte als dessen Pressesprecher. In den Jahren 2006 bis 2008 war er Sprecher der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen sowie Sprecher des Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten in Düsseldorf.
Im Jahr 2009 wurde Kopp zum Pressesprecher und Leiter der Pressestelle/Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Bischofskonferenz gewählt; 2014 und 2020 wurde er in dieser Funktion bestätigt.
Kopp ist Herausgeber und Autor zahlreicher Bücher und Veröffentlichungen. Von 1999 bis 2011 gehörte er dem Vorstand der Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands (GKP) an, seit 2001 als stellvertretender Vorsitzender. Zwischen 2001 und 2008 vertrat er die GKP im Zentralkomitee der deutschen Katholiken, außerdem bis 2006 im Weltverband der katholischen Presse. Von 2001 bis 2006 war er Herausgeber der Jugendzeitschrift x-mag; von 2002 bis 2004 gab er die wissenschaftliche Medienzeitschrift Communicatio Socialis heraus. 2003 erhielt Matthias Kopp in Rom den 27. Capo-Circeo-Preis für deutsch-italienische Freundschaft, 2016 wurde er mit der Franz-von-Sales-Tafel der GKP ausgezeichnet. Papst Benedikt XVI. verlieh ihm 2012 den Silvesterorden.
Am 19. Dezember 2024 ernannte Papst Franziskus ihn zum Konsultor des vatikanischen Dikasteriums für die Kommunikation.