DOMRADIO.DE: Wie macht sich denn das rollende Kaffeebüdchen in der Stadt?
Pfarrer Frank Heidkamp (Stadtdechant Düsseldorf): Ich bin über die Resonanz erstaunt, denn die ist äußerst positiv. Die Grundsatzidee ist, auf die Menschen zuzugehen. So hat das Kardinal Höfner mal gesagt. Wir dürfen nicht in den Kirchen bleiben, sondern wir müssen zu den Menschen hinausgehen.
Das wollen wir auch mit Menschen erreichen, die mit Kirche nichts zu tun haben. Wir wollen einladend sein, Begegnungen schaffen. Das ist mit diesem Kaffeebüdchen super möglich. Man geht auf die Leute zu, fragt, ob sie ein Tässchen Kaffee haben wollen – und schon ist man im Gespräch. Das ist klasse.
DOMRADIO.DE: Wann und wie ist die Kaffee-Ape im Einsatz? Wo findet man den schönen Koffein-Roller?
Heidkamp: Wir haben keine festen Termine. Man kann uns online buchen und dann kommen wir zu Festen, zu Events, auf Marktplätze, zu Pfarrfesten und stehen da und kommen mit den Menschen ins Gespräch. Man braucht noch nicht mal die Ape abzuholen, sondern sie wird gebracht. Von daher ist ein katholisches Kaffeebüdchen für viele ein schöner Hingucker.
DOMRADIO.DE: Sie suchen Ehrenamtliche, die die Ape bewegen. Wer kommt da in Frage?
Heidkamp: Alle, die Lust haben, mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen und von ihrem Glauben erzählen wollen sowie gerne auch Informationen über die Stadtkirche und die Kirche in der Stadt Düsseldorf weitergeben wollen. Von daher ist das Projekt etwas für alle, die wollen.
Das Interview führte Carsten Döpp.