Soldaten aus unterschiedlichen Ländern beten für den Frieden

"Einsatz für Frieden muss sich im Alltag fortsetzen"

Zahlreiche Soldatinnen und Soldaten aus verschiedenen Ländern haben am Dienstag in Münster einen Gottesdienst für den Frieden gefeiert. Der Übergangsleiter des Bistums, Antonius Hamers, dankte ihnen für ihren Dienst.

Militärseelsorge / © Julia Steinbrecht (KNA)
Militärseelsorge / © Julia Steinbrecht ( KNA )

"Im Krieg sind die Opfer immer unfreiwillig und ungerecht", predigte der Übergangsleiter des Bistums Münster, Antonius Hamers. 

Der Diözesanadministrator rief zudem zum Einsatz für den Frieden im Alltag auf. "Unser Einsatz für den Frieden muss sich
im Alltag fortsetzen, aus dem frommen Beten muss etwas wachsen."

250 Teilnehmende

Laut Bistum nahmen etwa 250 Menschen an dem Internationalen Soldatengottesdienst teil. Dazu eingeladen hatte die Katholische
Militärseelsorge die im Bistum Münster und Umland stationierten Soldatinnen und Soldaten, Polizistinnen und Polizisten sowie die
zivilen Mitarbeitenden der Streitkräfte. 

Der Einladung folgten britische, niederländische, französische, norwegische, amerikanische, italienische, spanische, griechische und deutsche Teilnehmende.

Militärseelsorge in Deutschland

Nach dem Soldatengesetz hat jeder Soldat und jede Soldatin Anspruch auf Seelsorge und ungestörte Religionsausübung.

Bislang leisten in der Bundeswehr die evangelische und die katholische Kirche sowie die jüdische Gemeinschaft eine vertraglich vereinbarte Militärseelsorge für die Soldaten und deren Angehörige.

Die Bundeswehr hat ein Nachwuchsproblem / © Monika Skolimowska (dpa)
Die Bundeswehr hat ein Nachwuchsproblem / © Monika Skolimowska ( dpa )
Quelle:
KNA