Prof. Dr.
Dominicus Meier

Bischof von Osnabrück
Dr. Dominicus Meier OSB / © Harald Oppitz (KNA)

Dominicus Meier OSB wurde 1959 in Finnentrop-Heggen als Michael Meier geboren und wuchs in Grevenbrück auf. Nach seinem Abitur am Klemens-Hofbauer-Kolleg in Bad Driburg trat er in die Benediktiner-Abtei Königsmünster in Meschede ein und nahm den Ordensnamen Dominicus an. 

Er studierte Theologie und Philosophie in Würzburg und Münster, empfing die Priesterweihe im Jahr 1989 und promovierte 1991 in Theologie. Als Kirchenrechtler war er in verschiedenen Funktionen von 1989 bis 1991 am Erzbischöflichen Diözesangericht Salzburg und von 1992 bis 2001 am Erzbischöflichen Diözesangericht Paderborn tätig. 

Nach einem Aufbaustudium und der Habilitation im Fach Kirchenrecht an der Universität Münster erhielt Dominicus im Jahr 2000 den Lehrstuhl für Kirchenrecht an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar und wurde zum ordentlichen Professor berufen.

2001 erfolgte seine Benediktion als Abt der Benediktiner-Abtei Königsmünster in Meschede. Dieses Amt hatte er zwölf Jahre inne, bevor er zum Offizial des Paderborner Erzbischofs wurde. Papst Franziskus ernannte ihn 2015 zum Weihbischof in Paderborn und zum Titularbischof von Castro di Sardegna. 

Zum Bischof von Osnabrück wurde er am 28. Mai 2024 von Papst Franziskus ernannt. Die Amtseinführung fand am 8. September 2024 statt. Sein Wahlspruch lautet: PER CHRISTUM CONGREGAMUR – Durch Christus werden wir zusammengeführt.

Derzeit ist er außerdem stellvertretender Vorsitzender der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz und Beauftragter für die Gläubigen der mit Rom verbundenen Ostkirchen. Am 21. Juni 2021 wurde er von Papst Franziskus für eine fünfjährige Amtszeit zum Richter am Obersten Gericht der Apostolischen Signatur im Vatikan ernannt.

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