"Am Anfang stand ein Stoßgebet"

domradio.de: Herr Dompropst, wie war der Aufstieg?

Dompropst Bachner: Bislang war ich bis 100 Meter Höhe, dort, wo das Gerüst ist. Und damals habe ich die Leiter gesehen, die dann hoch geht, und mir schon gedacht: Ob Du da eines Tages noch einmal hochsteigst? Wenn ich jetzt die Tour als Ganzes sehe und mir die Bilder betrachte, dann denke ich: Dieser Außenanstieg da oben in der Leiter, wo andere schon Gänsehaut bekommen, wenn sie das sehen, das war der harmlosere Teil!

Von Wellenreitern und Spaziergängern

Zornitsa Kutlina-Dimitrova hat es geschafft. Die junge Bulgarin, die in Deutschland ihren Promotionsabschluss in Europäischer Wirtschaft gemacht hat, ist heute als Volkswirtin bei der Europäischen Kommission tätig. 2013 fand die junge Frau ihren "Traumjob" in der Generaldirektion für Außenhandel. Sie freue sich, mit "äußerst kompetenten Kollegen" aus Mittel- und Osteuropa zu arbeiten. Das sei auch der Beweis, dass das europäische Konzept funktioniert habe. In der Tat habe jeder die gleichen Chancen auf eine Einstellung bei den europäischen Institutionen.

Herzliche Atmosphäre und ernste Themen

Freundlich, aber nicht immer konfliktfrei, so geht es zu, seit der Vatikan und Israel vor 21 Jahren - und damit erst recht spät - volle diplomatische Beziehungen aufgenommen haben. Und so erwartete man mit Spannung, wie der erste Besuch des neuen israelischen Staatspräsidenten Reuven Rivlin beim Papst im Vatikan ausfallen würde. Mit dessen Vorgänger Schimon Peres (91) war der Kontakt ausgesprochen eng und herzlich. Franziskus zog sogar seine Heilig-Land-Reise vor, um noch dessen Amtsende mit Peres zusammenzutreffen.

"Das hat mich wütend gemacht"

KNA: Schwester Lea, Sie haben Solwodi in Mombasa angesichts der Not der Prostituierten dort gegründet. Wie war das damals?

Schwester Lea Ackermann: Ich bin von meinem Missionsorden nach Kenia geschickt worden. Dort sollte ich in der Lehrerfortbildung arbeiten. Aber in Mombasa teilten mir unsere Schwestern mit, dass sie dabei waren, die Lehrerfortbildung in afrikanische Hände zu geben. Ich habe mit meiner Provinzialoberin gesprochen und gesagt, dass ich ein ganz anderes Problem hier sehe.

"Selbstbestimmungsrecht bestärkt"

Das sagte der Pressesprecher der katholischen Bischofskonferenz, Matthias Kopp, der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Bonn. Der "Dritte Weg" des kircheneigenen Arbeitsrechts habe sich über Jahrzehnte bewährt und "wird von einer überwältigenden Mehrheit der katholischen Dienstgeber und Dienstnehmer aus Überzeugung mitgetragen".

EKD begrüßt gleichfalls Urteil des Bundesverfassungsgerichts

 

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