Eucharistischer Kongress

 (DR)

Im Mittelpunkt eines Eucharistischen Kongresses steht die Eucharistie. Sie ist eines der sieben Sakramente. In ihr werden dem letzten Abendmahl und dem Tod Christi gedacht, seine Auferstehung  und die Erlösung der Menschheit verkündet. Die Opfergaben Brot und Wein machen die Nähe zu ihm erfahrbar.

Im Zentrum des Eucharistischen Kongresses stehen Gottesdienst, Anbetung, Glaubensverkündigung, Glaubensvertiefung und die Frage nach der Lebensführung aus dem Glauben. Am speziellen Thema des Kongresses orientieren sich Wortgottesdienste, theologische Vorträge sowie gemeinsame Gebete. Während der Kongresstage bezeugen die Gläubigen gemeinsam, dass Jesus Christus im Geheimnis der Eucharistie die Mitte des Lebens, der Kirche und der Sendung ist.

Ein Eucharistischer Kongress kann national oder international abgehalten werden. Auf nationaler Ebene in Deutschland  wird er auf Beschluss der Deutschen Bischofskonferenz, wie 2013 in Köln, oder nach Ermessen der einzelnen Ortsbischöfe in den jeweiligen Diözesen abgehalten. Ein Internationaler Eucharistischer Kongress kommt auf Vorschlag des Päpstlichen Komitees für Eucharistische Weltkongresse, nach Verkündigung durch den Papst, zusammen. (DBK)