Papst zu Massengottesdienst in Budapest erwartet

Abschluss des Eucharistischen Kongresses

Zu einem Massengottesdienst wird Papst Franziskus am 12. September in der ungarischen Hauptstadt Budapest erwartet. Anlass ist der Abschluss des einwöchigen Eucharistischen Weltkongresses, der normalerweise alle vier Jahre stattfindet.

Papst Franziskus verlässt Flugzeug / © Paul Haring (KNA)
Papst Franziskus verlässt Flugzeug / © Paul Haring ( KNA )

An der Messe auf dem Heldenplatz sollen ein Chor von 2.000 Personen und das 120 Musiker umfassende Orchester der Ungarischen Staatsoper mitwirken, wie die österreichische Presseagentur Kathpress unter Bezug auf ungarische Medien am Freitag meldete.

Wie der Budapester Weihbischof Gabor Mohos laut Kathpress bei einer Pressekonferenz bekanntgab, soll der Papst erst am 12. September in Budapest eintreffen. Am Vorabend leite der Budapester Erzbischof Kardinal Peter Erdö einen Gottesdienst auf dem Kossuth-Platz vor dem Parlament. Anschließend führe der ungarische Primas eine abendliche Eucharistische Prozession zum Heldenplatz.

Eröffnungsfeier mit Erstkommunion

Auch die Eröffnung des Kongresses am 5. September ist den Angaben zufolge mit einem großen Gottesdienst auf dem Heldenplatz verbunden.

Dieser wird als Erstkommunionfeier für Kinder gestaltet. An den folgenden Tagen ist ein umfangreiches Programm mit Glaubensunterweisungen, Ausstellungen, Konzerten und Familienangeboten auf dem "Hungexpo"-Messegelände vorgesehen. Der Eucharistische Weltkongress war ursprünglich für September 2020 geplant und wurde wegen der Pandemie um ein Jahr verschoben.

Als Redner erwartet werden Kurienerzbischof Piero Marini als Präsident des vatikanischen Vorbereitungskomitees, Kardinal Orani Joao Tempesta aus Rio de Janeiro, Kardinal Andrew Yeom Soo-jung aus Seoul sowie der philippinische Erzbischof Jose Palma aus Cebu, wo 2016 der letzte Eucharistische Weltkongress stattfand.

Dem Kongress voraus geht eine dreitägige theologische Tagung, unter anderem mit der in Wien lehrenden deutschen Theologin Marianne Schlosser und dem Freiburger Dogmatiker Helmut Hoping.

Möglicher Abstecher in die Slowakei

Papst Franziskus selbst hatte Anfang März angekündigt, zum Abschluss des Kongresses nach Budapest reisen zu wollen. Zugleich betonte er, es handle sich nicht um einen offiziellen Staatsbesuch in Ungarn.

Weiter deutete er einen möglichen Abstecher in die Slowakei an.

Blick auf Budapest / © Yasonya (shutterstock)
Quelle:
KNA
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