Katholikenkomitee: Kampf gegen Klimawandel muss weiter gehen

"Klimaschutz kennt keine Pause"

Anlässlich des fünften Jahrestages der Veröffentlichung der Umweltenzyklika von Papst Franziskus haben sich ZdK-Chef Sternberg und die frühere Umweltministerin Hendricks für eine Fortführung der Maßnahmen gegen den Klimawandel ausgesprochen.

Gletscherschmelze / © David Goldman (dpa)
Gletscherschmelze / © David Goldman ( dpa )

Der Kampf gegen den Klimawandel muss aus Sicht des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) trotz der Corona-Pandemie weiter auf der Tagesordnung bleiben. "So wichtig die Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie sind, so wichtig ist auch das beharrliche Einwirken auf eine Politik, eine Wirtschaft und eine Gesellschaft, die die Gefahren und Folgen des Klimawandels in den Blick nimmt und dem entgegenwirkt", erklärten ZdK-Präsident Thomas Sternberg und die frühere Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, die ZdK-Sprecherin für den Bereich Nachhaltige Entwicklung und globale Verantwortung ist. "Der Klimaschutz kennt keine Pause und kann nicht verschoben werden."

Umweltenzyklika des Papstes

Sternberg und Hendricks äußerten sich zum fünften Jahrestag der Veröffentlichung der Umweltenzyklika "Laudato si" von Papst Franziskus. "Wie wohl keine Enzyklika zuvor, wurde sie weltweit auch über die kirchlichen Kreise hinaus rezipiert und gewürdigt. Sie hat sowohl innerkirchlich als auch im säkularen Raum weitreichende Debatten angestoßen und ermöglicht", erklärten sie. Beide appellierten insbesondere an die junge Generation, beim vielfältigen Engagement für den Klimaschutz nicht nachzulassen.

Quelle:
KNA
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