Evangelische Kirche im Rheinland

Symbolbild: Ein Holzkreuz / © enterlinedesign (shutterstock)
Symbolbild: Ein Holzkreuz / © enterlinedesign ( shutterstock )

Die Evangelische Kirche im Rheinland ist mit rund 2,05 Millionen Protestanten die zweitgrößte evangelische Landeskirche in Deutschland. Sie erstreckt sich zwischen Niederrhein und Saar über das Gebiet der ehemaligen preußischen Kirchenprovinz Rheinland. Die 527 Gemeinden, die in 34 Kirchenkreisen zusammengeschlossen sind, liegen in den vier Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen. Präses und damit oberster Repräsentant ist seit März 2021 der Theologe Thorsten Latzel. 

Aufgebaut ist die rheinische Kirche nach der presbyterial-synodalen Ordnung, die eine demokratische Organisation von unten nach oben vorsieht. Laienbeteiligung und Selbstverwaltung gehören zu den wesentlichen Elementen. Oberstes Organ ist die Landessynode. Sie berät über theologische Grundsatzfragen und rechtliche Regelungen und wählt den Präses ("Vorsitzenden") sowie die 14 weiteren Mitglieder der Kirchenleitung, die auch das Präsidium der Synode bilden. Dabei ist die Synode zugleich Legislative und Exekutive: Sie entscheidet über Aufgaben, die alle Gemeinden, Kirchenkreise und Einrichtungen betreffen, und verabschiedet den Haushalt.

Die Landessynode besteht aktuell aus 184 stimmberechtigten Mitgliedern aus den 34 rheinischen Kirchenkreisen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und im Saarland. (epd)

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