Weltsynoden-Voten aus dem Erzbistum Köln gehen zur DBK

"Ungeschminkt" zur Bischofskonferenz

Der nächste Schritt ist getan. Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki hat zusammen mit dem Synodenteam die Rückmeldung aus dem Volk Gottes im Erzbistum Köln fristgerecht der Deutschen Bischofskonferenz weitergegeben.

Rainer Maria Kardinal Woelki (Archiv) (Erzbistum Köln)

"Wir freuen uns sehr über die große Fülle an Erfahrungen, Meinungen, Anregungen und konstruktiver Kritik in diesem Dokument zur Zukunft der Kirche. Der Heilige Vater möchte hören, was die Menschen über die Kirche denken – offen, ehrlich und ungeschminkt! Diesem Auftrag kommen wir sehr gerne nach", bestätigt der Kardinal.

Dokument wird ins Englische übersetzt

"Zusätzlich übersetzen wir aktuell das Dokument ins Englische und schicken es noch diese Woche an den Leiter des Synodensekretariats in Rom, Kardinal Mario Grech", so Vera Krause vom Synodenteam. "So wie es ausdrücklich auf unserer Diözesansynodalen Versammlung gewünscht und votiert worden ist."

Das Dokument war auf der Diözesansynodalen Versammlung zur Weltsynode, die am 30. April und 1. Mai mit mehr als 120 Teilnehmenden im Erzbischöflichen Berufskolleg stattgefunden hat, verabschiedet worden.

Von der DBK geht es weiter nach Rom

Es fußt auf der von einer externen Agentur erstellten, sozialwissenschaftlichen Analyse von 5.432 Beiträgen und 1.247 Kommentaren, die innerhalb von anderthalb Monaten auf der eigens für die Weltsynode neu angelegten Beteiligungsplattform #SagsdemPapst eingegangen waren.

Die Deutsche Bischofskonferenz wird die Beratungsergebnisse aus dem Erzbistum Köln zusammen mit den Rückmeldungen aller deutschen Bistümer in einem Gesamtpapier bis zum 15. August nach Rom weiterreichen.

Weltsynode 2021-2024

Papst Franziskus hat am 9. Oktober 2021 einen weltweiten synodalen Prozess der katholischen Kirche eröffnet. In dem zunächst auf zwei, mittlerweile auf drei Jahre angelegten mehrstufigen Dialog soll die Kirche vor allem einen anderen Umgangsstil einüben. Dabei geht es zunächst darum, einander und anderen genauer zuzuhören. So soll die Kirche nach Wunsch des Papstes besser erkennen, welchen Herausforderungen sie sich stellen muss und wie sie - Gottes Willen entsprechend - damit umgeht.

Papst Franziskus hält die Hand ans Ohr / © Paul Hering (KNA)
Papst Franziskus hält die Hand ans Ohr / © Paul Hering ( KNA )

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