In der Eucharistiefeier werden 20 neue Knaben des Kölner Domchores, 27 neue Mädchen des Mädchenchores am Kölner Dom und vier neue Messdiener für den Kölner Dom aufgenommen. Die Chöre singen von zwei Standorten im Kölner Dom u. a. von Louis Vierne die berühmte „Messe solennelle in cis“.
Matthias Wand (Querhausorgel) und Franziskus Baum (Langhausorgel) gestalten zudem musikalisch den Gottesdienst an den Orgeln des Kölner Domes.
Im Sonntagsevangelium spricht Jesus über das "Salz der Erde“:
Aus dem hl. Evangelium nach Matthäus
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr, außer weggeworfen und von den Leuten zertreten zu werden.
Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht eine Leuchte an und stellt sie unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter; dann leuchtet sie allen im Haus.
So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen. Mt 5, 13–16
Auslegung zum Sonntagsevangelium von Peter Köster
In diesem Abschnitt geht es um die unentbehrliche Rolle der Jüngergemeinschaft in der Welt. Der Text ist auf dem Hintergrund der Seligpreisungen zu lesen und verdeutlicht die exponierte Aufgabe, die sie in der Welt haben. Sie dürfen weder durch Anpassung (schal gewordenes Salz) noch durch Rückzug (Lampe unter dem Scheffel) sich dem Zeugnis für die Welt entziehen. So kann denen, die in Finsternis und im Schatten des Todes sitzen, ein Licht aufscheinen, damit auch sie fähig werden, „ihren Vater im Himmel zu preisen“.
Peter Köster SJ (Theologe, geistlicher Lehrer, * 1936), aus: Ders., Das Matthäus-Evangelium. Eine geistliche Auslegung auf fachexegetischer Grundlage, 60–61, © EOS Verlag, St. Ottilien 2022