Ein rundes Rohrteil sei auf das Dach eines Gebäudes in griechisch-orthodoxem Besitz nahe der Grabeskirche gefallen und abtransportiert worden, hieß es. Auch unweit des Parlaments, der Knesset, sollen Trümmerteile niedergegangen sein. Gegen 15.00 Uhr waren in Jerusalem bei einem Raketenalarm heftige Detonationen zu hören.
Während des jüngsten Raketenangriffs aus dem Iran habe die israelische Armee mehrere Abfangmanöver durchgeführt, so die Polizei.
Danach habe man an verschiedenen Orten der Altstadt, darunter auf dem Tempelberg und auch im jüdischen Viertel, teilweise große Trümmerteile von Raketen und Abfangraketen gefunden. Die Orte seien abgesperrt; Sicherheitskräfte bemühten sich um eine Beseitigung der Gefahren.
Ähnliche Trümmerfunde waren in den vergangenen Tagen auch nahe dem Postamt in der Jerusalemer Altstadt gemeldet worden, ebenso am traditionell als "Hirtenfeld" bezeichneten Ort bei Beth Sahur nahe Bethlehem.
Abt Nikodemus berichtet von heftigem Raketenalarm
Der Abt der Dormitio-Abtei in Jerusalem berichtet gegenüber DOMRADIO.DE von häufigem Raketenalarm am Montag über der Stadt. Das sei in der Mittagszeit losgegangen und habe "in seiner Heftigkeit doch wirklich überrascht", so Nikodemus Schnabel.