Abt Nikodemus sendet Videoimpulse aus dem Kriegsgebiet

Einblicke und Ausblicke

Der Nahe Osten ist im Ausnahmezustand. Wie geht man als Christ, Mönch und Seelsorger mit dem Krieg um? Abt Nikodemus Schnabel nimmt uns mit in seinen momentanen Alltag und sendet aktuelle Videoimpulse aus der Abtei in Jerusalem.

Nikodemus Schnabel, Abt der Benediktinerabtei Dormitio / © Andrea Krogmann (KNA)
Nikodemus Schnabel, Abt der Benediktinerabtei Dormitio / © Andrea Krogmann ( KNA )

Seit dem Kriegsausbruch zwischen dem Iran, Israel und den USA finden sich zehntausende Deutsche im Kriegsgebiet. Zwischen den Fronten leben auch die Christen, wie die Benediktinerbrüder der deutschsprachigen Dormitio-Abtei in Jerusalem und des Priorats Tabgha am See Genezareth. 

Wie spendet man den Menschen trotz aller Verzweiflung Mut und Hoffnung? Wie wird ein gottesdienstliches Leben aufrechterhalten? Darüber berichtet Abt Nikodemus Schnabel von der Dormitio-Abtei in Jerusalem.

Donnerstag, 12.03.2026:

Was gibt Hoffnung und Halt angesichts der Zustände im Nahen Osten? Abt Nikodemus will treu bleiben. Treu zu Gott und treu zu seinen Mitbrüdern in der Abtei.

Mittwoch, 11.03.2026:

Trotz des Krieges, der weiterhin die Menschen im Nahen Osten in Atem hält, gibt es immer wieder Momente, die Hoffnung geben. Von einem solchen Moment erzählt Abt Nikodemus in seinem heutigen Impuls.

Dienstag, 10.03.2026:

"Krieg tötet", sagt Abt Nikodemus. Der Kriegsmontag hat ihn sehr belastet. Gestern erfuhr er, dass ein Priester im Libanon getötet wurde. Und doch gab es an diesem Tag auch einen Moment der Hoffnung. 

Montag, 09.03.2026:

Der zweite Kriegssonntag ist vorüber. Abt Nikodemus berichtet, wie er den Tag erlebt hat und wer eigentlich alles auf dem Zion zusammenlebt. Seine Hoffnung auf Frieden bleibt ungebrochen.

Sonntag, 08.03.2026:

Zum Weltfrauentag berichtet Abt Nikodemus von einem internationalen Rosenkranzgebet, vor allem mit Ordensfrauen, in der Krypta seiner Abtei. Ihn berührte das Sitzen um die Muttergottesstatue und das Beten in den verschiedensten Muttersprachen der Teilnehmenden. 

Samstag, 07.03.2026:

An einem Tag ohne Raketenalarm appelliert Abt Nikodemus an uns alle, dass wir menschlich, empathisch und berührbar bleiben müssen. 

Freitag, 06.03.2026:

Nach einem etwas ruhigeren Tag teilt Abt Nikodemus mit, welche Psalme ihm heute im Gebet Kraft und Trost spenden konnten.

Donnerstag, 05.03.2026:

Abt Nikodemus will etwas Positives vom Krieg erzählen. Nach mehreren Alarmen sitzt er mit im Schutzraum des Hauses der Studierenden und berichtet vom guten interreligiösen Miteinander in einer solchen Ausnahmesituation. 

Mittwoch, 04.03.2026:

Die israelische Polizei lässt die Abtei schließen. Abt Nikodemus zrigt sich erschüttert, dass die Gesellschaft den Krieg im Nahen Osten wie ein Fußballmatch verfolgt.

Dienstag, 03.03.2026:

Abt Nikodemus Schnabel meldet sich aus der Krypta, die ebenso auch der Schutzraum der Abtei ist, und erzählt über die Dankbarkeit bei Gästen und Pilgern und beschreibt die Gemeinschaft beim gemeinsamen Beten.

Quelle:
DR

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