Das teilte das Bistum Münster am Montag mit. Der Mann war 2024 durch das Amtsgericht Recklinghausen wegen Besitzes von Kinder- und Jugendpornografie zu einer Freiheitsstrafe auf Bewährung von einem Jahr und drei Monaten verurteilt worden.
Das kirchenrechtliche Verfahren wird auf Weisung des Vatikans vom Offizialat Münster geleitet. Nach diesem Urteil werde das Bistum über das weitere Vorgehen entscheiden, hieß es. Die Versetzung in den einstweiligen Ruhestand gehe mit einer Kürzung der Bezüge einher.
Zudem sind dem Priester laut Bistum alle priesterlichen und seelsorglichen Tätigkeiten untersagt.
Bistum nahm Priester 2022 aus dem Dienst
Mit der Verurteilung durch das Amtsgericht Recklinghausen war eine Geldauflage zugunsten des Kinderschutzbundes sowie eine verpflichtende Therapie verbunden. Das Bistum Münster hatte den Mann nach eigenen Angaben aus dem Dienst genommen, sobald im November 2022 die polizeilichen Ermittlungen gegen den Priester bekannt wurden.