Papst trifft Religionsvertreter aus der Ukraine

Bin euch nahe!

Papst Franziskus ist mit religiösen Vertretern aus der Ukraine zusammengetroffen. Darunter war auch der griechisch-katholische Kiewer Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk. Der Papst versicherte bei der Begegnung seiner Nähe.

Papst Franziskus und Religionsvertreter aus der Ukraine am 25. Januar 2023 im Vatikan, unter ihnen Swjatoslaw Schewtschuk (2.v.r.), Erzbischof von Kiew und Großerzbischof von Kiew-Halytsch der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche. / © Romano Siciliani (KNA)
Papst Franziskus und Religionsvertreter aus der Ukraine am 25. Januar 2023 im Vatikan, unter ihnen Swjatoslaw Schewtschuk (2.v.r.), Erzbischof von Kiew und Großerzbischof von Kiew-Halytsch der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche. / © Romano Siciliani ( KNA )

Wie Vatikan News berichtet, sagte Franziskus bei dem Treffen am Mittwoch: "Habt keinen Zweifel. Ich trage euch in meinem Herzen und bitte Gott, sich dieses mutigen Volkes zu erbarmen." Er stehe in regelmäßigem Kontakt mit Abgesandten des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und weiteren Vertretern der Politik.

Papst Franziskus und Religionsvertreter aus der Ukraine am 25. Januar 2023 im Vatikan. / © Romano Siciliani (KNA)
Papst Franziskus und Religionsvertreter aus der Ukraine am 25. Januar 2023 im Vatikan. / © Romano Siciliani ( KNA )

Von Dienstag bis Donnerstag tagt in Rom der Pan-Ukrainische Rat der Kirchen und religiösen Organisationen. Dazu sind Vertreter der katholischen, der ukrainisch-orthodoxen, der armenisch-apostolischen und der lutherischen Kirche angereist; ebenso wie Abgeordnete der jüdischen und der muslimischen Gemeinschaft.

"Ich bin mit euch"

Ihnen erklärte das Kirchenoberhaupt: "Ich bin mit euch, wenn es darum geht, die Rechte der Gläubigen aller Religionsgemeinschaften zu verteidigen, insbesondere derer, die unter Missbrauch und Verfolgung leiden." Es gebe keine jüdische, christliche, orthodoxe, katholische oder muslimische Ukraine. Es gebe nur eine Ukraine; "eine 'Mutter', die darunter leidet, die Brutalität zu sehen, die ihren Kindern seit etwa einem Jahr angetan wird".

Der Papst lobte den ukrainischen Rat für seine Initiativen der vergangenen Monate als ein "konkretes Zeugnis des Friedens in einem Land, das unter Krieg leidet". Er werde weiter für sie und die Ukraine beten.

Quelle:
KNA