Papst Leo XIV. hat Finnland als vorbildlich bei der Zusammenarbeit der christlichen Kirchen gewürdigt. Beim Treffen mit einer ökumenischen Delegation am Montag im Vatikan sprach er von "vielen Zeichen der Hoffnung unter den Christen Finnlands".
Katholische, orthodoxe und lutherische Bischöfe und Geistliche waren anlässlich des Gedenktags des finnischen Schutzpatrons Heinrich (Hendrik) im Vatikan. Zudem begann am Sonntag die jährliche "Gebetswoche für die Einheit der Christen".
"Kultur der Hoffnung"
Leo XIV. lobte eine gemeinsame Erklärung der orthodoxen, lutherischen und katholischen Bischöfe des Landes für eine "Kultur der Hoffnung, der Würde und des Mitgefühls", in der sie sich für den Ausbau der Palliativmedizin und der Sterbebegleitung einsetzen. Angesichts der Hoffnungslosigkeit vieler Menschen, hätten Christen die Aufgabe, Gottes Botschaft der Nächstenliebe in die Welt zu tragen.
Die Delegation wurde angeführt vom lutherischen Erzbischof von Turku, Tapio Luoma, dem orthodoxen Erzbischof Elia von Helsinki sowie dem katholischen Bischof Raimo Goyarrola.