Arbeit und Gebet ergänzen sich laut Papst Franziskus

Nicht den Realitätsbezug verlieren

Arbeit und Gebet lassen sich nach Worten von Papst Franziskus nicht trennen. Auch in Momenten, in denen es nicht offensichtlich sei, verkörpere das Gebet Atem und vitaler Hintergrund der Arbeit, sagte er bei seiner Generalaudienz.

In sich versunken: Papst Franziksus / © Cristian Gennari/Romano Siciliani (KNA)
In sich versunken: Papst Franziksus / © Cristian Gennari/Romano Siciliani ( KNA )

Papst Franziskus äußerte sich am Mittwoch auf dem Damasushof des Apostolischen Palastes.

Mit beidem nicht übertreiben

Sich so in die Arbeit zu vertiefen, dass keine Zeit für das regelmäßige Gebet bleibe, sei unmenschlich. Zudem sei es nicht gut, den Kontakt zur Realität und zum Leben zu verlieren.

In der Praxis führe das zu Problemen, so der Papst. Etwa für überlastete Väter und Mütter, die mit Wehmut an die Zeit zurückdächten, in der es leicht für sie gewesen sei, regelmäßig Zeit für das Gebet zu finden.

Seit einigen Wochen widmen sich die Generalaudienzen von Franziskus dem Thema "Das Gebet". Zuletzt hatte der Papst über das Gebet zu Jesu Christi gesprochen sowie zu Demut und Geduld beim Beten aufgerufen.

Quelle:
KNA
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