Kirchengemeinden sammeln am fünften Fastensonntag für Kamerun

"Hier fängt Zukunft an"

Junge Erwachsene in Kamerun gelten als die Zukunft des Landes. Doch für viele ist es schwer, den Sprung in die Arbeitswelt zu schaffen und sich etwas aufzubauen. Die Misereor-Fastenaktion rückt ihre Ausbildung in den Mittelpunkt.

Mann mit Kollektenkörben / © Harald Oppitz (KNA)
Mann mit Kollektenkörben / © Harald Oppitz ( KNA )

In den katholischen Kirchengemeinden Deutschlands wird am Sonntag für das Hilfswerk Misereor gesammelt. 

Die Brüder Silas Teyim (l.), Gesicht der Misereor-Fastenaktion 2026, und Ulrich Gansop halten eine Spendenbox der diesjährigen Misereor-Fastenaktion in den Händen in Douala (Kamerun). / © 	Katrin Gänsler/KNA (KNA)
Die Brüder Silas Teyim (l.), Gesicht der Misereor-Fastenaktion 2026, und Ulrich Gansop halten eine Spendenbox der diesjährigen Misereor-Fastenaktion in den Händen in Douala (Kamerun). / © Katrin Gänsler/KNA ( KNA )

Mit der Unterstützung sollen laut Mitteilung die Lebensbedingungen benachteiligter Menschen weltweit verbessert werden, teilte Misereor mit. Die diesjährige Fastenaktion richtet den Blick auf das Land Kamerun in Zentralafrika.

Motto "Hier fängt Zukunft an"

Das Motto lautet: "Hier fängt Zukunft an". Im Fokus steht die Berufsausbildung junger Menschen im Land. Viele können sich diese allerdings nicht leisten. Auch mangelt es an Ausbildungsbetrieben und Kleinkrediten, um im Anschluss eine Grundausstattung für eine Selbstständigkeit zu finanzieren. 

Das sei in einem so jungen Land wie Kamerun alarmierend, so Franz Gulde, Leiter der Misereor-Bildungsabteilung.

Misereor Fastenaktion 2026

"Hier fängt die Zukunft an" - so lautet das Motto der Misereor-Fastenaktion 2026. Sie richtet den Blick auf Jugendliche in Kamerun, die unter schwierigen Bedingungen leben und kaum Chancen auf Arbeit oder berufliche Ausbildung haben. Viele junge Menschen – insbesondere in der Metropole Douala – sind von Jugendarbeitslosigkeit betroffen. Misereor und der Projektpartner CODAS Caritas Doula setzen sich dafür ein, dass die benachteiligten Jugendlichen Zugang zu beruflicher Bildung erhalten und fördert ihre Potentiale. (Quelle: Misereor)

 © Kathrin Harms (MISEREOR)
Quelle:
KNA