Franziskanerkustos hofft auf milde Auswirkungen von Omikron

Keine Pilgerreisen zu Weihnachten?

Franziskanerkustos Francesco Patton, oberster Hüter der katholischen Stätten im Heiligen Land, hofft, dass die Corona-Variante Omikron gut zu handhaben sein wird. Andernfalls habe es traurige Auswirkungen auf Pilgerreisen zu Weihnachten.

Francesco Patton, Franziskaner und Kustos des Heiligen Landes / © Andrea Krogmann (KNA)
Francesco Patton, Franziskaner und Kustos des Heiligen Landes / © Andrea Krogmann ( KNA )

Der oberste Hüter der katholischen Stätten im Heiligen Land, Franziskanerkustos Francesco Patton, hat die Hoffnung geäußert, dass die neu entdeckte Corona-Variante Omikron ähnlich gut handhabbar sein wird wie frühere Virusvarianten. Andernfalls seien traurige Auswirkungen auf Pilgerreisen ins Heilige Land zu Weihnachten zu befürchten, sagte er im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Bethlehem. Mit dem feierlichen Einzug Pattons nach Bethlehem haben die lateinischen Katholiken am Wochenende den Beginn des Advents gefeiert.

Hoffnung auf Pilger in Bethlehem

Er hoffe, dass es trotz der schlechten Nachrichten der vergangenen Tage für Pilger möglich sein werde, nach Bethlehem zu kommen. "Sonst werden wir ein zweites Weihnachten in Bethlehem ohne Pilger erleben, das heißt nicht nur ohne Menschen, sondern ohne Freude und auch ohne die Möglichkeit für die einheimischen Christen, zu arbeiten und von ihrer eigenen Arbeit zu leben", so Patton wörtlich. Die globale Pandemielage könne aber erst in ein paar Tagen bewertet werden.

Papstbesuch auf Zypern

Mit Blick auf den bevorstehenden Besuch von Papst Franziskus auf Zypern äußerte der Franziskaner die Hoffnung, der Besuch werde den christlichen Gemeinschaften auf der Insel Hoffnung und Kraft bringen sowie den gut entwickelten ökumenischen Dialog weiter unterstützen. Gleichzeitig wünschte sich Patton einen Impuls für den in den vergangenen Jahren zum Erliegen gekommenen diplomatischen Dialog im Zypern-Konflikt.

Quelle:
KNA
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