DOMRADIO.DE: Sie suchen Frauen und Männer, die sich ehrenamtlich engagieren und den Katholikentag unterstützen. Welche Aufgaben gibt es?
Sabrina Frenkel (Leiterin der Abteilung Organisation und stellvertretende Geschäftsführerin des Katholikentags): Es gibt verschiedene Aufgaben. Den größten Teil der Ehrenamtlichen setzen wir an den Veranstaltungsorten ein. Da benötigen wir Ehrenamtliche einerseits als Ordnungsdienst in der klassischen Ticketkontrolle.
Andererseits brauchen wir Lotsen, die den Menschen zeigen, wo es langgeht, und auch Hilfe bei kleineren Umbauarbeiten. Im Hintergrund brauchen wir Menschen, die Mitwirkende einweisen und unterstützen. Außerdem gibt es noch Aufgaben wie Kurierdienste, Gepäckaufbewahrung oder die Ausgabe von Schals.
DOMRADIO.DE: Wer kann sich bei Ihnen bewerben?
Frenkel: An sich kann sich bei uns jeder anmelden. Das geht ab einem Alter von 16 Jahren, wenn man mit einer Gruppenleitung oder einer volljährigen Person kommt. Ab 18 Jahren kann man als Einzelperson oder als Gruppe kommen. Am meisten Spaß und Freude macht es jedoch mit einer Gruppe.
DOMRADIO.DE: Man kann volle fünf Tage mithelfen oder sich einen Tag aussuchen. Das ist neu beim Katholikentag. Was sind dann die Aufgaben?
Frenkel: Das haben wir speziell für die Großveranstaltungen ausgeschrieben: Das sind am Mittwoch die große Eröffnung, am Donnerstag der Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt und am Sonntag der Schlussgottesdienst. Man meldet sich speziell für eine oder auch mehrere dieser drei Veranstaltungen an und ist dann auf dem Platz.
Die Veranstaltungen finden Open-Air statt. Dort leitet man die Menschen zu ihren Positionen, macht die Ordnung auf dem Platz und die Kollekte. Das sind Aufgaben speziell für diese Ausnahmeveranstaltungen.
DOMRADIO.DE: Wenn man fünf Tage kommt, macht man dann jeden Tag denselben Job oder gibt es Abwechslung?
Frenkel: Man ist fest in einem Team eingeteilt, auch damit man eine Teamdynamik entwickelt und ein Gefühl dafür bekommt. Am Veranstaltungsort, an dem man fest eingeteilt ist, kann man die Aufgaben wechseln. Es gibt eine Leitung vor Ort und ein Team, mit dem man das besprechen kann, sodass ein bisschen Abwechslung dabei ist.
DOMRADIO.DE: Gibt es Stammhelfer, die immer wieder kommen?
Frenkel: Auf jeden Fall. Wir haben ein sehr großes Team von festen Leuten, die auch Leitungspositionen übernehmen. Die bringen viel Erfahrung mit. Sie geben vor Ort Sicherheit und können Anleitung geben. Aber auch sonst sind es viele, die oft dabei sind. Es gibt jedoch auch immer neue Gesichter, gerade aus der Region. Das ergibt eine schöne bunte Mischung.
Das Interview führte Carsten Döpp.