5.000 ägyptische Pilger in Saudi-Arabien gestrandet

Gestrichene Flüge

Rund 5.000 ägyptische Pilger sitzen in Saudi-Arabien fest. Grund seien die als Maßnahme gegen die Verbreitung des Coronavirus gestrichenen Flugverbindungen zwischen dem Königreich und mehreren Ländern, darunter auch Ägypten.

Menschen mit Atemschutzmaske / © Cristian Gennari (KNA)
Menschen mit Atemschutzmaske / © Cristian Gennari ( KNA )

Wie die Onlinezeitung "Egypt Independent" berichtet, stehe die ägyptische Kammer der Tourismusunternehmen in Kontakt mit saudischen Reiseagenturen und dem saudischen Haddsch-Ministerium, um die Rückholung der Ägypter zu organisieren. Ferner bemühe sich die Kammer um Rückerstattungen für die Pilger, nachdem Saudi-Arabien die Umrah ausgesetzt hatte, die kleine Wallfahrt nach Mekka und Medina.

Reisen in neun Ländern untersagt

Saudi-Arabien hat seinen Bewohnern das Reisen in neun Länder untersagt, um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen. Neben Ägypten betroffen sind die Emirate, Kuwait, Bahrain, Libanon, Syrien sowie Südkorea, Italien und Irak. Reisenden aus den genannten Ländern ist die Einreise nach Saudi-Arabien untersagt.


Ägypter, die in den nächsten 24 Stunden ins Ausland reisen wollen, warten vor den zentralen Gesundheitslabors  / © Hamada Elrasam (dpa)
Ägypter, die in den nächsten 24 Stunden ins Ausland reisen wollen, warten vor den zentralen Gesundheitslabors / © Hamada Elrasam ( dpa )
Quelle:
KNA
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