Wie Erzbischof Schick sterben möchte

Gedanken zu Karfreitag

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat mit Blick auf den Karfreitag dazu aufgefordert, über das eigene Sterben nachzudenken. "Wer sich mit dem Tod befasst, stirbt leichter und kann auch seinen sterbenden Mitmenschen besser beistehen."

Erzbischof Ludwig Schick / © Harald Oppitz (KNA)
Erzbischof Ludwig Schick / © Harald Oppitz ( KNA )

Das schrieb Schick auf Facebook. Es sei ein Segen und Glück, wenn sich ein Sterbender in die Hände Gottes legen könne und darin Frieden finde. Dazu gehöre auch, wenn möglich, sein Leben in Ordnung zu bringen. Das habe er, Schick, in seinen 45 Jahren als Seelsorger in der Begleitung von Menschen erfahren.

Testament ist gemacht

Seine eigenen Wünsche fasste der 70-Jährige so zusammen: "Wenn meine Stunde kommt, würde ich gerne vorher ein Zeichen bekommen und nicht wie meine Eltern plötzlich tot umfallen. Mein Testament ist gemacht. Wenn ich sterbenskrank werden sollte, möchte ich so wenig wie möglich Behandlung bekommen. Ich wünsche mir eine palliative Betreuung, die mir hilft, dass ich weitestgehend ohne Schmerzen und bei klarem Verstand leben und sterben kann."

Versöhnt mit allen aus dieser Welt scheiden

Er wolle versöhnt mit allen aus dieser Welt scheiden. "An meinem letzten Tag möchte ich nochmal die heilige Messe feiern und eine kurze Predigt halten, um zu danken und das zu sagen, was mich in meinem Leben getragen hat."

Quelle:
KNA