Albert II. von Monaco ist am Samstag von Papst Leo XIV. im Apostolischen Palast empfangen worden. Anschließend tauschte sich der katholische Monarch mit dem vatikanischen Außenminister Erzbischof Paul Richard Gallagher im Staatssekretariat über Themen wie Umweltschutz, humanitäre Hilfe sowie die Verteidigung und Förderung der Menschenwürde aus, teilte der Vatikan im Anschluss mit.
Ebenso ging es um aktuelle internationale Angelegenheiten, insbesondere um Frieden, Sicherheit und die allgemeine Lage im Nahen Osten und in Teilen Afrikas. Bei den "herzlichen Gesprächen" hätten beide Seiten die guten bilateralen Beziehungen und den bedeutenden historischen Beitrag der katholischen Kirche zum gesellschaftlichen Leben des Fürstentums betont, so das vatikanische Presseamt.
2022 bei Papst Franziskus
Fürst Albert war ohne seine Ehefrau Charlène im Vatikan, deren Besuch nicht angekündigt war. Das monegassische Fürstenpaar hatte an der Amtseinführung von Leo XIV. am 18. Mai auf dem Petersplatz teilgenommen und dem neu gewählten Papst auch persönlich gratuliert. Zuletzt besuchten Albert II. und seine Gattin im Juli 2022 Papst Franziskus im Vatikan.
Der Heilige Stuhl und das Fürstentum Monaco unterhalten volle diplomatische Beziehungen. Die römisch-katholische Kirche ist Staatskirche. Mehr als 80 Prozent der rund 38.000 Einwohner Monacos sind katholisch. Seit 1981 existiert das eigenständige Erzbistum Monaco, dem seit 2020 Erzbischof Dominique-Marie David vorsteht.