"Unter der Überschrift 'Die Eucharistie als Quelle unserer Einheit‘ steht die diesjährige Konferenz in der Eventhalle X-POST am 5. und 6. Juni 2026 bewusst im Zeichen des Gemeinsamen", erklärt Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki.
In einer Zeit wachsender gesellschaftlicher Spannungen und Vereinzelung solle das Glaubensfest daran erinnern, dass die Eucharistie im katholischen Verständnis jene Mitte sei, "aus der Verbundenheit, Hoffnung und Solidarität erwachsen". Sie stifte Gemeinschaft, überwinde Grenzen und eröffne einen Raum, in dem Menschen sich getragen fühlen dürften.
"Welcome home" nicht nur ein Slogan
Das Programm von "kommt & seht 2026" setzt auf eine Mischung aus Keynotes, Workshops, Eucharistischer Anbetung und Heiligen Messen. Im Mittelpunkt stehen dabei persönliche Begegnungen und das gemeinsame Glaubenserlebnis. "Welcome home“ sei nicht nur ein Slogan, sondern eine Haltung, betonen die Veranstalter. Eingeladen sind Menschen aller Altersgruppen – unabhängig davon, wie vertraut sie mit dem Glauben sind.
Gerade vor dem Hintergrund wachsender Einsamkeit, digitaler Isolation und des Verlusts verlässlicher sozialer Orte will das Erzbistum Köln ein bewusstes Zeichen setzen. "Immer mehr – besonders junge – Menschen leiden unter diesen Entwicklungen. Mit 'kommt & seht 2026' schaffen wir einen Ort, an dem Menschen erfahren: Hier bist du willkommen – hier findest du ein Zuhause", sagt Simon Schmidbaur, Bereichsleiter Strategie und Evangelisierung. Die Gemeinschaft des Glaubens könne ein Raum sein, in dem Hoffnung neu entdeckt werde.
Kein Angebot nur für besonders Fromme
Ein zentraler Bestandteil des Glaubensfestes ist die Eucharistische Anbetung. Tabea Wiemer, Fachbereichsleiterin Evangelisierung, betont: "Wir glauben daran, dass Jesus Christus in der Eucharistie wirklich gegenwärtig ist und sich nach einer persönlichen Beziehung zu jedem Menschen sehnt." Anbetung sei kein Angebot nur für besonders Fromme. "Wir dürfen mit allem, was wir auf dem Herzen haben, vor Jesus kommen – ohne viel erklären oder verstehen zu müssen."
Weitere Informationen zum Programm werden in den kommenden Wochen schrittweise über Instagram (@kommtundseht) und die Website www.kommtundseht.com veröffentlicht. Dort sind auch Tickets erhältlich. Flyer und Postkarten können per E-Mail an kommtundseht@Erzbistum-Koeln.de bestellt werden. Über die gleichen Kanäle stehen zudem Bilder und Eindrücke vom Glaubensfest 2025 zur Verfügung.