Katholische Laien bekräftigen Impfaufruf des Papstes 

Ein Gebot der Solidarität

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken hat den Aufruf von Papst Franziskus zu Impfungen gegen Covid-19 bekräftigt. Sich impfen zu lassen habe etwas mit Liebe zu tun. Es sei ein Gebot der Solidarität.

Corona-Impfzentrum / © Uwe Anspach (dpa)
Corona-Impfzentrum / © Uwe Anspach ( dpa )

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) erinnerte am Samstag auf der Herbstvollversammlung an die Worte des Papstes: "Sich impfen zu lassen hat etwas mit Liebe zu tun: mit Liebe zu sich selbst, Liebe gegenüber Angehörigen und Freunden, Liebe unter den Völkern."

Intensivstationen nicht unnötig belasten 

Das Gremium rief dazu auf, sich impfen zu lassen, wenn dies möglich sei. So könne man sich selbst und andere Menschen schützen. Angesichts von steigenden Corona-Fallzahlen sei dies auch ein Gebot der Solidarität gegenüber Menschen im Gesundheitswesen, besonders auf Intensivstationen, um diese nicht unnötig zu belasten.

Gerechte Verteilung von Imfpstoffen 

Gleichzeitig bekräftigten die Delegierten der Vollversammlung die Forderung nach einer weltweit gerechten Verteilung von Impfstoffen und bekundeten ihre Unterstützung der multilaterale Initiative "Covax" für die Durchführung von Impfungen und die Verteilung von Impfstoffen.

Quelle:
KNA
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