Musikalisches Abendgebet

"Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt"

DOMRADIO.DE übertrug das Musikalische Abendgebet am dritten Fastensonntag mit Weihbischof Dominikus Schwaderlapp. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Chor VOXvitalis der pastoralen Einheit im Kölner Westen gestaltet.

Blick auf den Schrein der Heiligen Drei Könige im Kölner Dom mit dem mittelalterlichen Hochaltar davor. / © Mathias Peter (DR)
Blick auf den Schrein der Heiligen Drei Könige im Kölner Dom mit dem mittelalterlichen Hochaltar davor. / © Mathias Peter ( DR )

Das Ensemble sang Werke u. a. von Charles Villiers Standford, Wolfgang Amadeus Mozart und Kamilla Usmanova mit einer Uraufführung unter der Leitung von Ralf Rhiel. Hoonbyeong Chae war an der Domorgel zu hören.

Immer am Sonntagabend feiert die Gemeinde das Abendgebet im Binnenchor des Kölner Domes in der Nähe zum mittelalterlichen Hochaltar und dem Schrein mit den Reliquien der Heiligen Drei Könige. In der Regel gestaltet einer der vier Kölner Domchöre oder ein Gastensemble das Abendgebet musikalisch.

Besonderer Gottesdienst am Sonntagabend 

Dem Gottesdienst steht ein Offiziant vor, der meist auch Mitglied des Kölner Domkapitels ist. Dieses feiert einmal im Monat den Gottesdienst als Kapitelsvesper.

Einen musikalisch besonders gestalteten regelmäßigen Gottesdienst am Sonntagabend, der keine Eucharistiefeier ist, gibt es seit rund 15 Jahren am Kölner Dom.

Freier liturgischer Ablauf

Zunächst als Choral Evensong mit Elementen der Vesper und der Komplet gestartet, besteht das Musikalische Abendgebet heute aus einem recht freien liturgischen Ablauf. So gibt es Psalmen, eine Lesung meist mit Impuls, Fürbitten und viele Gesänge in Liedform oder von den Chören gestaltet.

Der Altar mit der Schmuckmadonna befindet sich im nördlichen Querhaus. / © Beatrice Tomasetti (DR)
Der Altar mit der Schmuckmadonna befindet sich im nördlichen Querhaus. / © Beatrice Tomasetti ( DR )

Am Ende zieht die Gemeinde vom Binnenchor in das nördliche Querhaus, um an der Schmuckmadonna den Gottesdienst mit einem Gruß an die Gottesmutter zu beenden.

 

Quelle:
DR

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