Deutsche Bischöfe besuchen Sozialprojekte in Kolumbien

Kirchliche Initiativen als Hoffnungsträger

Bei einer Reise nach Kolumbien erleben deutsche Bischöfe, wie kirchliche Projekte neue Wege eröffnen. Dazu zählen unter anderem Einrichtungen für obdachlose Menschen, Kinder und Jugendliche sowie Hilfen für Geflüchtete.

Mädchen in Kolumbien / © doleesi (shutterstock)

Derzeit reist eine Delegation deutscher Bischöfe durch Kolumbien. Wie die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) am Dienstag auf ihren Social-Media-Kanälen schrieb, gehören zu der Gruppe unter anderem Bischof Franz-Josef Overbeck aus Essen sowie mehrere Weihbischöfe und Pater Martin Maier von Adveniat. 

Projekte der kirchlichen Sozialpastoral

In Bogotá und der Metropolregion Soacha besuchten die Bischöfe verschiedene Projekte der kirchlichen Sozialpastoral. Dazu zählen Einrichtungen für obdachlose Menschen, Angebote für Menschen im Recyclingsektor sowie Hilfen für Geflüchtete, insbesondere aus Venezuela. Auch ein Projekt für Kinder und Jugendliche in einem von Armut und Gewalt geprägten Umfeld stand auf dem Programm.

Kolumbien ist von den Folgen eines jahrzehntelangen Konflikts geprägt, bei dem mehr als 450.000 Menschen ums Leben kamen und rund 8 Millionen vertrieben wurden. Ein erheblicher Teil der Bevölkerung lebt in Armut.

Chronologie von Gewalt und Konflikten in Kolumbien

Seit Mitte des 20. Jahrhunderts leidet Kolumbien unter diversen bewaffneten Konflikten und Gewalt mit insgesamt mehr als 220.000 Toten. Die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) zeichnet wichtige Stationen nach:

1810er Jahre: Das heutige Kolumbien und seine heutigen Nachbarländer erkämpfen ihre staatliche Unabhängigkeit von Spanien. Die Demokratie im Land (seit 1886), lange Zeit eher eine restaurative Oligarchie, ist seit jeher angefochten.

Guerilla-Kämpfer im Kolumbien / © Henry Agudelo (shutterstock)
Guerilla-Kämpfer im Kolumbien / © Henry Agudelo ( shutterstock )

                                                                                                                   

Quelle:
KNA