Die Erzdiözese Buenos Aires in Argentinien hat Papst Leo XIV. formell zu einem Besuch eingeladen. Der Regierungschef der Hauptstadt, Jorge Macri, ließ ein entsprechendes Schreiben im Vatikan übergeben, wie das Portal Infobae am Wochenende berichtete. Den Informationen zufolge sei dem Kirchenoberhaupt das Schreiben persönlich übergeben worden.
In Buenos Aires war Leos Vorgänger Franziskus Erzbischof, bis er 2013 zum Papst gewählt wurde. Als Kirchenoberhaupt hatte dieser sein Heimatland trotz zahlreicher Einladungen aber nie besucht.
Stadt des interreligiösen Dialogs
In der nun übergebenen Einladung an Leo XIV. heißt es, man wolle den Charakter der Stadt als Ort der Begegnung und des Zusammenlebens verschiedener religiöser Traditionen und als wahre Wiege des interreligiösen Dialogs hervorheben. Auch arbeiteten in Buenos Aires Gemeinschaften verschiedener Glaubensrichtungen gemeinsam für das Gemeinwohl.
Über eine Reise nach Lateinamerika, darunter auch nach Argentinien, gibt es zahlreiche Spekulationen. Angekündigt für dieses Jahr ist aber noch nichts. Johannes Paul II. war der letzte Papst, der Buenos Aires im April 1987 besucht hatte.