Papst betont eine Erziehung zum Umweltschutz

Blick auf junge Generationen

Papst Franziskus fordert junge Generationen in einer aktiven Bürgerschaft zu schulen, die den Menschen und den Schutz der Umwelt in den Mittelpunkt stellen. Er würdigte während einer Audienz ein Schul- und Ausbildungsprogramm für Straßenkinder. 

Kinder sorgen sich um den Umweltschutz (shutterstock)

"Es ist wesentlich, neue Generationen zu aktiven und teilhabenden Bürgern zu erziehen, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen und gleichzeitig den Schutz der Umwelt", sagte das Kirchenoberhaupt am Montag im Vatikan. Auch technischer Fortschritt sollte diese Ziele stets im Blick haben, so der Papst.

Franziskus äußerte sich bei einer Audienz für die internationale Organisation "A Chance in Life". Die Vereinigung setzt sich laut eigenen Angaben besonders für junge Menschen in Not ein, etwa Waisenkinder und Flüchtlinge. Diesen hilft sie unter anderem mit Bildungsprogrammen in Italien, Bolivien, Kolumbien, Guatemala und Peru.

Priester müssen Halt und Orientierung bieten

Unterdessen traf Papst Franziskus Vertreter eines Priesterseminars in Bologna, das sein 100-jähriges Gründungsjubiläum feiert. Laut Papst Franziskus ist in Zeiten "religiöser Gleichgültigkeit" besonders von Priestern gefordert, den Menschen Hilfe und Orientierung im Glauben zu bieten. "Alle, die besonders dem rauen Wind der Unsicherheit oder Gleichgültigkeit ausgesetzt sind, müssen im Priester jenen festen Glauben finden, der wie eine Fackel in der Nacht leuchtet und Halt bietet wie ein Fels", sagte er am Montag im Vatikan.

Karrierestreben und Klerikalismus erteilte der Papst erneut eine Absage: "Wo es Klerikalismus gibt, da gibt es auch Korruption."

Papst Franziskus in der Audienzhalle Paul VI. im Vatikan / © Harald Oppitz (KNA)
Papst Franziskus in der Audienzhalle Paul VI. im Vatikan / © Harald Oppitz ( KNA )
Quelle:
KNA , VN