Papst ruft "Sonntag der Tränen" aus
Papst ruft "Sonntag der Tränen" aus

29.03.2020

Papst ruft angesichts der Pandemie "Sonntag der Tränen" aus "So wie der Herr um sein ganzes Volk geweint hat"

Während eines Gottesdiensts sprach Papst Franziskus über das Leid, das vielen Menschen aufgrund der Corona-Krise widerfährt. Sie sollen aus vollem Herzen begleitet werden, dabei schade es nicht, "ein wenig zu weinen".

Mit Blick auf das Ausmaß der Coronavirus-Pandemie hat Papst Franziskus zu einem "Sonntag der Tränen" aufgerufen. In einem Gottesdienst in seiner Residenz Santa Marta warb er um Anteilnahme am Leiden von Betroffenen der Viruserkrankung. Auch Jesus habe sich angesichts der Krankheit und des Todes eines Freundes nicht geschämt zu weinen.

Mit dem Herzen begleiten

Die Messe, an der nur wenige enge Mitarbeiter des Papstes teilnahmen, wurde im Internet übertragen. Franziskus sagte, er denke an "die vielen Menschen, die weinen: Isolierte, Menschen in Quarantäne, einsame Alte, Patienten im Krankenhaus und in Therapie Befindliche, die Eltern, die, weil sie kein Gehalt bekommen, absehen, dass sie es nicht schaffen, ihre Kinder zu ernähren. Viele Menschen weinen", so der Papst wörtlich. "Auch wir wollen sie von Herzen begleiten, und es wird uns nicht schaden, ein wenig zu weinen, so wie der Herr um sein ganzes Volk geweint hat." 

Gnade zu weinen

Weiter sagte der Papst: "Heute, angesichts einer Welt, die so sehr leidet, angesichts so vieler Menschen, die unter den Folgen dieser Pandemie leiden, frage ich mich: Bin ich imstande zu weinen, wie Jesus es sicherlich getan hätte und wie er es jetzt tut?" Er bitte um "die Gnade, zu weinen". Für alle solle heute "ein Sonntag der Tränen" sein. 

Am Freitagabend hatte Franziskus in einer historisch beispiellosen Geste auf dem leeren Petersplatz den Segen "Urbi et orbi" gespendet und damit ein Zeichen in der weltweiten Corona-Pandemie gesetzt.

 

(KNA)

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