Mann mit Mundschutz vor der Sagrada Familia in Barcelona
Mann mit Mundschutz vor der Sagrada Familia in Barcelona

15.03.2020

Auswirkungen des Coronavirus auf Kirchen weltweit Absagen und Kirchenschließungen

Weltweit schränkt das Coronavirus das öffentliche Leben immer mehr ein. Um die Ausbreitung einzudämmen, erlässt auch die katholische Kirche zunehmend Maßnahmen, die das kirchliche Leben durcheinanderwirbeln. Ein Überblick. 

Dieser Artikel wird laufend aktualisiert

Litauen verhängt drastische Maßnahmen gegen Coronavirus

Litauens Regierung stellt im Kampf gegen das Coronavirus das ganze Land ab Montag unter Quarantäne. Das kündigte Ministerpräsident Saulius Skvernelis am Samstagabend im Fernsehen an. Für zwei Wochen verbietet der Baltenstaat die Einreise von Ausländern und schließt bis auf Apotheken und Lebensmittelgeschäfte alle Läden. Zudem werden sämtliche Veranstaltungen und das Essen in Restaurants
verboten. Speisen dürfen nur mitgenommen oder auf Bestellung geliefert werden.

Litauens katholische Bischöfe riefen die Gläubige auf, nicht in die Kirche zu gehen. Bis zum Ende der Quarantäne werden alle öffentlichen
Gottesdienste eingestellt, teilte die Bischofskonferenz mit. Sie empfahl Katholiken, Gottesdienstangebote im Fernsehen, Radio und
Internet in Anspruch zu nehmen. Von den rund 2,85 Millionen Litauern bekennen sich rund 80 Prozent zur katholischen Kirche.

Polen verbietet Corona Gottesdienste ab 50 Personen 

Wegen der Corona-Pandemie hat Polens Regierung alle öffentlichen Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen verboten. Dazu
gehören auch staatliche und religiöse Versammlungen, sagte Ministerpräsident Mateusz Morawiecki am Freitagabend in Warschau.

Der Vorsitzende der katholischen Polnischen Bischofskonferenz, Erzbischof Stanislaw Gadecki bat "alle Gläubigen, den Kontakt zu
anderen Menschen einzuschränken". Der wirksamste Mittel gegen die Ausbreitung des Coronavirus sei nach Meinung von Fachleuten, zu Hause zu bleiben, betonte er. Gadecki rief alle Diözesanbischöfe auf, sicherzustellen, dass sich während Gottesdiensten höchstens 50 Menschen in Kirchen aufhalten. Zugleich legte er Katholiken einen Verzicht auf Gottesdienstbesuche nahe. "Ich ermuntere, die Entbindung von der Pflicht, an Sonn- und Feiertagen an der Heiligen Messe teilzunehmen, zu nutzen", schrieb der Erzbischof auf Twitter. Diese Pflicht hatten Polens Bistümer zuvor weitgehend aufgehoben. In Polen haben sich 84 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, wie das Gesundheitsministerium am Samstagvormittag mitteilte. Zwei von ihnen seien gestorben.

Italiens Bischöfe geben Caritas 10 Millionen Euro

Die katholischen Bischöfe Italiens unterstützen die Caritas des Landes im Kampf gegen das Coronavirus. Wie die Italienische Bischofskonferenz am Freitag mitteilte, wird sie der Hilfsorganisation 10 Millionen Euro zu Verfügung stellen. Das Geld sei vor allem für arme Familien und einsame ältere Menschen gedacht, die von der gegenwärtigen Krise besonders betroffen seien.

Francesco Soddu, Direktor von Caritas Italia, dankte den Bischöfen für das Geld und sprach von einem "Zeichen der Hoffnung und des Trostes". Bereits am Donnerstag hatte Papst Franziskus der italienischen Caritas 100.000 Euro gespendet. Die Summe wird in seinem Auftrag vom Dikasterium für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen überwiesen.

Petersdom und Papstbasiliken sind geschlossen 

Im Bistum Rom bleiben der Petersdom und die anderen Papstbasiliken in Rom bleiben wegen der Corona-Krise weiter für touristische Besuche geschlossen. Möglich ist derzeit nur ein virtueller Rundgang auf einer Internetseite des Vatikan. Die entsprechende Seite für Sankt Peter bietet frei dreh- und zoombare 360-Grad-Ansichten der Apsis, des Hauptaltars, der beiden Querschiffe, des Hauptschiffs sowie der Chorkapelle und der Pieta Michelangelos.

Das Projekt virtueller Touren wurde 2010 mit Hilfe von US-Studenten der Villanova University realisiert. Es ist inzwischen nicht mehr auf aktuellem technischen Stand, funktioniert aber noch auf Apple-Geräten. Außer dem Petersdom umfasst das Angebot die Lateranbasilika, Sankt Paul vor den Mauern und Santa Maria Maggiore sowie die Sixtinische Kapelle, die Cappella Paolina, die Kapelle Redemptoris Mater im Apostolischen Palast und die vatikanische Nekropole.

Französische Bischofskonferenz sagt Vollversammlung ab

Die Französische Bischofskonferenz hat ihre für 31. März bis 3. April geplante Vollversammlung in Lourdes verschoben. Grund seien die neuen Anweisungen von Staatspräsident Emmanuel Macron mit Blick auf die Coronavirus-Epidemie, teilte die Bischofskonferenz am Freitag in Paris mit. Weitere Empfehlungen sollen am Nachmittag bekannt gegeben werden.

Am Freitagmorgen hatte die Niederländische Bischofskonferenz alle öffentlichen Messfeiern bis zum 31. März abgesagt. Auch in Belgien finden bis mindestens 3. April keine öffentlichen Messfeiern mehr statt. Andere Religionsgemeinschaften in den Ländern sagten ebenfalls Veranstaltungen ab. In der Großen Moschee in Brüssel findet etwa kein Freitagsgebet statt.

Zyperns Katholiken erlassen Maßnahmen gegen Coronavirus

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus hat die katholische Kirche auf Zypern eine Teilnehmerbeschränkung von 75 Personen für alle Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ausgesprochen. Die mit den amtlichen Vorgaben übereinstimmenden Maßnahmen gelten ab sofort in allen katholischen Kirchen des Landes, teilte der Patriarchalvikar, Franziskanerpater Jerzy Kraj, am Freitag in Nikosia mit. Zypern gehört zur Diözese des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem.

Sonntagsmessen werden in Kirchen und weiteren Räumen für bis zu 75 Gläubige gefeiert, ferner sollen Gottesdienste im Freien für mehr als 75 Teilnehmer abgehalten werden. Wie bereits in anderen Teilen des Bistums soll die Eucharistie durch Handkommunion gespendet werden und der Friedensgruß durch eine Verbeugung ausgetauscht werden. Alle weiteren Pfarreiaktivitäten sollen eingestellt werden.

Kraj rief seine Gläubigen dazu auf, für ein Ende der Epidemie und die Heilung Erkrankter zu beten. "In diesen Tagen der Angst und eines echten Infektionsrisikos empfehlen wir den verletzlichsten unserer Gläubigen, insbesondere den Älteren, sowie allen mit Krankheitssymptomen, von Kirchbesuchen abzusehen", so der Aufruf. Die Teilnahme an Gottesdiensten könne via Fernseh- oder Internetübertragung geschehen. Der Leiter des Lateinischen Patriarchats in Jerusalem, Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, hat unterdessen für Sonntagabend zu einem "Gebet um Wiedergutmachung" eingeladen. Gläubige können via Live-Übertragung auf der Facebook-Seite des Patriarchats sowie über die Internetseite des "Christian Media Center" (CMC) teilnehmen, heißt es in einer Ankündigung von Freitag.

Öffentliche Gottesdienste auf Malta abgesagt

Auch die katholische Kirche der Inselrepublik Malta hat wegen der Corona-Krise alle öffentlichen Gottesdienste abgesagt. Die Gläubigen seien von der Pflicht des sonntäglichen Messbesuchs entbunden, hieß es am Donnerstag in einer Mitteilung des Erzbistums Malta. Das maltesische Bistum Gozo trägt die Entscheidung mit. Damit ist Malta - nach Italien - das zweite Land, in dem sämtliche Messfeiern mit Gläubigen ausgesetzt sind.

Die Vorsichtsmaßnahme bleibe bis auf weiteres in Kraft, "um das Gemeinwohl und vor allem die Schwächsten der Gesellschaft zu schützen". Erzbischof Charles Scicluna rief die Inselbewohner auf, in der gegenwärtigen Krise mehr zu beten. Um die Menschen weiter zu erreichen, bietet die Kirche auf Malta verschiedene spirituelle Sendungen an, die über TV und Internet übertragen werden.

Schönborn verschärft Corona-Vorkehrungen für Erzdiözese Wien

In Österreich verzichten Kirchen und Religionsgemeinschaften wegen der Corona-Krise ab Montag weitgehend auf alle Gottesdienste und
Veranstaltungen. Bereits in der vergangenen Woche wurde die Zahl der Gottesdienstbesucher auf maximal 100 Personen festgelegt. 

Ab Montag würden alle öffentlichen Gottesdienste und sonstigen Veranstaltungen ausgesetzt, die Messfeiern "fände ohne physische Anwesenheit der Gläubigen" statt, sagte Kardinal Schönborn am Donnerstag. Dennoch höre die Kirche nicht auf zu beten und Eucharistie zu feiern, betonte der Kardinal. Die Priester seien aufgerufen, die Eucharistie weiterhin für die Gemeinde und für die Welt zu feiern. Die Gläubigen seien eingeladen, über Medien wie Radio, Fernsehen oder Onlinestream teilzunehmen und sich im Gebet zu Hause anzuschließen.

Weiter veröffentlicht die Erzdiözese Wien Empfehlungen, die laufend auf ihrer Internetseite aktualisiert werden. So sollen für die Seelsorge in Krisenzeiten Telefondienste in den Pfarreien eingerichtet werden. Ebenso seien alle Möglichkeiten der Sozialen Medien auszuschöpfen, um mit der Gemeinde in Kontakt zu bleiben.

Erzbistum Luxemburg sagt öffentliche Gottesdienste bis April ab

Wegen des Coronavirus hat das Erzbistum Luxemburg für drei Wochen alle öffentlichen Gottesdienste und Veranstaltungen abgesagt. Ab Samstag bis 3. April fänden keine öffentlichen Gottesdienste statt, teilte das Erzbistum (Freitag) mit. Die Sonntagspflicht entfalle. Hochzeiten, Taufen und Firmungen müssten auf später verschoben werden. Begräbnisfeiern sollen stattfinden, allerdings nur im engsten Familienkreis.

Das Erzbistum lädt Katholiken ein, per Live-Stream oder Radioübertragung an Gottesdiensten teilzuhaben, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Internet (https://www.cathol.lu/) übertragen werden. Weiter will das Erzbistum im Internet eine Gebetssammlung zur Verfügung stellen und fordert Gläubige auf, für Patienten mit Coronavirus und das Pflegepersonal zu beten. Kirchen und Kapellen stünden für das persönliche Gebet weiter offen.

Moskauer Patriarch Kyrill I. will trotz Corona nach Wien kommen

Trotz der Corona-Krise hält der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill I. vorerst an seinem für Mai geplanten Österreich-Besuch fest. Aktuell gebe es keine Änderungen im Reiseplan, sagte Kirchensprecher Wladimir Legoida (Freitag) der russischen Nachrichtenagentur Interfax. Damit wies er Berichte über angebliche Absagen geplanter Besuche Kyrills in Österreich, Nordkorea und Südkorea zurück.

Die russische Botschaft in Wien hatte Anfang Januar angekündigt, dass das Kirchenoberhaupt Ende Mai erstmals in seiner elfjährigen Amtszeit nach Österreich kommen werde. Ein wichtiger Programmpunkt könne die Neuweihe der Wiener russisch-orthodoxen Nikolauskathedrale sein, hieß es aus Kirchenkreisen. Einzelheiten über eine mögliche Korea-Reise wurden noch nicht bekannt.

Zuletzt war 1997 der damalige Moskauer Patriarch Alexij II. (1990-2008) in Österreich; Anlass war die Zweite Europäische Ökumenische Versammlung in Graz. Ende 2008 wollte Alexij II. in Wien die renovierte Nikolauskathedrale weihen; wenige Wochen vor der geplanten Reise starb er jedoch. Kyrill I. wurde Ende Januar 2009 in Moskau zum Oberhaupt der größten orthodoxen Landeskirche gewählt.

EU-Bischöfe sagen Plenarversammlung und Jubiläumsfeier ab 

Die EU-Bischofskommission (COMECE) hat ihre Frühjahrsversammlung sowie die Feier anlässlich des 40. Jubiläums aufgrund des Coronavirus abgesagt. Die Maßnahme geschehe im Einklang mit den den Gesundheitsbehörden empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen, um
die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, teilte die COMECE am Freitagabend in Brüssel mit.

Die Plenarversammlung und die Feier anlässlich des 40-Jahr-Jubiläums der Organisation hätten vom 25. bis 27. März in Brüssel stattfinden
sollen. Zudem sagte der COMECE-Generalsekretär Manuel Barrios Prieto alle Termine, Seminare und Gruppenbesuche bei der COMECE ab. Die Mitarbeiter der COMECE arbeiteten bis Ostern von Zuhause.

500-Jahr-Feier für erste Messe in Argentinien abgesagt

Das Coronavirus erfasst auch Südamerika. In Peru ist ein katholischer Priester (47) der nach offiziellen Angaben erste schwer am Coronavirus erkrankte Patient. Der Geistliche sei in dieser Woche mit massiven Symptomen in ein Krankenhaus in der Hauptstadt Lima eingeliefert worden, berichteten lokale Medien. In einer am Donnerstag verbreiteten Stellungnahme teilte die Diözese Lurin mit, der Patient sei in den letzten Monaten nicht in Europa gewesen, die Infektion müsse also in Peru erfolgt sein. Laut offiziellen Angaben gibt es bislang 22 Coronavirus-Fälle in Peru.

In Argentinien sind die für Ende März und Anfang April geplanten Feierlichkeiten zum des ersten katholischen Gottesdienst vor 500 Jahren auf argentinischen Boden wegen der Coronavirus-Krise abgesagt worden. Wie der Bischof von Rio Gallegos, Jorge Garcia, laut lokalen Medienberichten am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte, fiel die Entscheidung auf Basis der Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation und des Gesundheitsministeriums. Im vergangenen Jahr war darüber spekuliert worden, dass Papst Franziskus den Anlass für den ersten Besuch in seinem Heimatland nutzen könnte. Das erste Kirchenoberhaupt aus Lateinamerika sagte dann aber ab. Argentinien muss also weiter auf einen Besuch des ehemaligen Erzbischofs von Buenos Aires warten.

Kirchen in Asiens Metropolen geschlossen - Manila abgeriegelt

Als Maßnahme gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus hat die katholische Kirchenleitung in Malaysia, Singapur, Hongkong und der philippinischen Hauptstadt Manila Gottesdienstfeiern bis auf weiteres eingestellt. Nachdem Präsident Rodrigo Duterte die weitgehende Abriegelung Manilas von der Außenwelt verfügt hat, sagte der Interimsleiter der Erzdiözese Manila, Bischof Broderick Pabillo, am Freitag per Hirtenbrief alle Gottesdienste ab. Die Glocken sollen aber täglich mittags und um 18.00 Uhr zum Gebet im Kampf gegen das Virus aufrufen. Die Kirchenschließung gelte zunächst bis 20. März.

In Malaysia sind von der Absage zunächst nur die Festlandsbistümer betroffen, berichtet der asiatische Pressedienst Ucanews (Freitag).

In den vier Diözesen auf Borneo blieben die Kirchen zunächst offen, weil die beiden Bundesstaaten Sarawak und Sabah auf Borneo bislang kaum von der Epidemie betroffen seien.

In Singapur hat Erzbischof William Goh die erst vor wenigen Tagen angekündigte Wiedereröffnung der Kirche wieder abgesagt. Auch in Hongkong sind die Kirchen geschlossen. Die Gläubigen können Gottesdienste nur noch per Livestream im Internet verfolgen.

(KNA)

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