KZVK: Umstrukturierungen offenbar erfolgreich
Kirche und Geld

18.07.2020

NRW-Kirchen: Mindestens zehn Prozent weniger Kirchensteuer "Deutlicher Rückgang"

Die evangelischen und katholischen Kirchen in NRW rechnen im Zuge der Corona-Krise für das Jahr 2020 mit deutlichen Einnahmeverlusten bei der Kirchensteuer. Das hat eine Umfrage bei den drei Landeskirchen und fünf Bistümern in NRW ergeben.

Die Evangelische Kirche im Rheinland geht von einem Rückgang um mindestens 12,5 Prozent gegenüber 2019 aus, die Evangelische Kirche von Westfalen prognostiziert je nach wirtschaftlicher Entwicklung ein Minus zwischen 10 und 25 Prozent, wie eine Umfrage des Evangelischen Pressedienst (epd) bei den drei Landeskirchen und fünf Bistümern in NRW ergab. Das Kölner Erzbistum kalkuliert mit einem Rückgang von bis zu zehn Prozent.

Die Schätzungen könnten aktuell noch nicht verlässlich sein, mit einem "deutlichen Rückgang" sei jedoch zu rechnen, erklärte die westfälische Kirche. In der Lippischen Landeskirche kam es erstmals im Juni zu einem deutlichen Rückgang an Kirchensteuern, wie die
Landeskirche mitteilte. Eine Prognose der Einnahmen könne voraussichtlich erst in den kommenden Wochen vorgelegt werden.

Erzbistum Köln

Das Erzbistum Köln erklärte, bereits jetzt zeichne sich ab, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie ihre Spuren hinterlassen werden. Gerechnet wird mit einem Minus von bis zu zehn Prozent, im laufenden Wirtschaftsjahr wäre das ein Fehlbetrag bis zu 50 Millionen Euro. Die meisten Bistümer in NRW nannten zwar keine Zahlen. Es sei jedoch nahezu sicher, dass die Corona-Krise auch die Einnahmen des Erzbistums treffen würden, erklärte das Erzbistum Paderborn. Ähnlich äußerten sich die Bistümer Münster, Aachen und Essen.

Hauptgrund für den Rückgang der Kirchensteuer, die an die Lohn- und Einkommenssteuer gekoppelt ist, ist die Kurzarbeit im Zuge der Corona-Pandemie. Denn auf das Kurzarbeitergeld wird keine Kirchensteuer erhoben. Die meisten Kirchen und Bistümer kündigten an,
auf die Entwicklung mit einem Sparprozess zu reagieren. Alle Ausgaben würden auf den Prüfstand gestellt.

(epd)

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