Blühende Landschaften im Osten
Blühende Landschaften im Osten

03.06.2016 - 10:00

Neu erwachte Natur in alter Industriearchitektur Blühende Landschaften im Osten

Wer jemals im Osten Deutschlands unterwegs war, hat sicher die endlosen Felder, die Kopfsteinpflaster-Alleen oder die vielen Blumen umsäumten Seeufer im Gedächtnis. Und immer wieder gibt es Neues zu entdecken.

Große unberührte Gebiete, wie die Weltnaturerbestätte Nationalpark Hainich in Thüringen zum Beispiel – ein uralter, unberührter Buchenwald, in dem noch Wildkatzen umherstreifen. Und da gibt es versteckte Kleinode, wie den Kräuter, Duft und Tastgarten im Vorpommerschen Papenburg, der zum Netzwerk "Kräuter, Kunst und Himmelsaugen" gehört und zu einem Fest der Sinne einlädt.

Wir lassen uns einladen und sind unterwegs in unberührter Natur und in einer Gegend, die noch vor einigen Jahren für stinkende Chemie-Betriebe, tote Flüsse und große Staubwolken aus den Braunkohle-Tagebauen stand, und die nicht für blühenden Landschaften stand. Wir sind unterwegs in Bitterfeld, das sich zu einer spannenden Mischung aus alter Industriearchitektur und neu erwachender Natur entwickelt hat.

Und wir machen einen Abstecher nach Eutin. Das liegt zwar nicht im Osten Deutschlands, sondern in Schleswig-Holstein, aber es liegt in der Nachbarschaft und hat in Sachen "blühende Landschaften" gerade einiges zu bieten. Denn dort findet gerade die Landesgartenschau unter dem vielversprechenden Motto: "Eins werden mit der Natur" statt.
 
 

Moderation: Heike Sicconi