Monsignore
Oliver Boss

Monsignore Oliver Boss  / © Mathias Peter (DR)
Monsignore Oliver Boss / © Mathias Peter (DOMRADIO.DE)

Als gebürtiger Neusser, verbrachte Oliver Boss seine Kindheit und Jugend vor allem in seiner Heimatpfarrei St. Konrad. Geprägt vom dortigen Pfarrer entschloss er sich kurz vor dem Abitur, das Theologiestudium in Bonn mit dem Ziel Priester zu werden aufzunehmen. Von den zehn Semestern Theologie hat Oliver Boss außer in Bonn zwei Semester in Rom und eins in Freiburg im Breisgau studiert. 

Vor und nach der Priesterweihe sammelte er seine ersten Erfahrungen in der Seelsorge in der Pfarrei Kreuzerhöhung in Wissen an der Sieg. Danach wirkte Boss als Kaplan in Frechen, wo er die normalen Aufgaben eines Kaplans zu erfüllen hatte. 

2004 wurde er vom Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner dazu berufen, die Aufgabe des Erzbischöflichen Kaplans und Geheimsekretärs zu übernehmen. Neben der Schreibtischtätigkeit begleitete Oliver Boss den Erzbischof als Zeremoniar bei seinen zahlreichen Gottesdiensten außerhalb des Kölner Doms, wo er 2008 Domvikar wurde. 

Nach zehn Jahren in dieser außerordentlichen Aufgabe zog es ihn wieder in die Pfarrei. Im Zuge der Emeritierung Kardinal Meisners 2014 wurde Monsignore Boss zum Pfarrer der Gemeinde St. Dionysius in Köln-Longerich/Lindweiler ernannt. Seit 2017 ist er Pfarrer und Leiter des Seelsorgebereiches St. Margareta in Düsseldorf. 

Seine Lieblingsfigur in der Bibel ist der Apostel Petrus, weil er schwankt zwischen Bekenntnis und Verleugnung, aber im Letzten dem auferstandenen Herrn seine Liebe bekennt und zum mutigen Verkünder des Evangeliums wird. 

Pfarrer Boss fühlt sich angetrieben von der christlichen Überzeugung, dass jeder Mensch ein kostbares Geschenk Gottes ist und in einer Beziehung zu seinem Schöpfer steht. An seinem Beruf reizt ihn besonders das immense Spektrum an menschlichen Begegnungen und Begleitungen in verschiedenen Lebenssituationen sowie die Möglichkeit, den Glauben mit anderen zu leben und zu feiern. Dabei ist es ihm ein Herzensanliegen, gerade in Situationen von Abschied und Tod eine Hoffnung aus der Frohen Botschaft zu vermitteln.

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DR

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