Früherer vatikanischer Medienbischof Pastore gestorben

Gianfranco Pastore war von 1984 bis zu seiner Pensionierung 2003 "zweiter Mann" im vatikanischen Medienrat, ab 1995 im Rang eines Bischofs. Zuvor hatte er acht Jahre lang das Amt eines stellvertretenden Vatikansprechers inne.

Pastore wurde 1927 im norditalienischen Novara geboren und 1950 zum Priester geweiht. Sein Vater Giulio Pastore war Gründer und erster Nationalsekretär der christlich inspirierten Gewerkschaft CISL. Sein Bruder Marco Pastore war ein bekannter Moderator der Fernseh-Nachrichtensendungen des Staatsfernsehens RAI.

Forderung an Gipfelvorbereiter

"Ohne Nachbesserungsrunden würden der Klimaschutz auf die lange Bank geschoben und erst ab 2030 neue Klimaziele festgelegt", sagte der Politische Geschäftsführer bei Germanwatch, Christoph Bals, vor der vorletzten UN-Klimaverhandlungsrunde zur Vorbereitung des Pariser Klimagipfels, die am Montag in Bonn beginnt.

Streicher statt Schusswaffen

In einem Schreiben forderten die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) die Kirchengemeinden auf, ihre Räume nicht für Konzerte der Bundeswehr zur Verfügung zu stellen.

Kirche hilft Militär-Image?

"Kirche überlebt"

Kein großes Interview, kein ausführlicher Facebook-Eintrag - der Münchner Kardinal Reinhard Marx setzt mitunter auf das klassische Buch. Unter dem Titel "Kirche überlebt" hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz auf 128 Seiten ein "theologisches Gerüst" vorgelegt, das am Montag im Kösel-Verlag erscheint.

"Epochaler Umbruch"

Laut der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" verließen im Jahr 2014 fast doppelt so viele über 60-Jährige die Kirche wie im Jahr zuvor.  Die Umfrage fand in den 27 deutschen Bistümern, von denen elf über Erhebungen der Austritte nach Altersgruppen verfügen.

Der Protestantismus in der Bonner Republik

Ein Verbund von Forschern aus Göttingen und München geht anhand ausgewählter Themen der Frage nach, welche Rolle der Protestantismus in den ethischen Debatten zwischen 1949 und 1989 spiegelte und wie er sich selbst unter dem Eindruck dieser Debatten gewandelt hat. Die Mitglieder kommen aus den Disziplinen Evangelische Theologie, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft und Zeitgeschichte. Das Projekt wird seit Juni 2013 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird.

Zwischen Schuld und Trümmern

Die Anzüge waren abgenutzt, das Essen karg. "Es gab gekochte Kartoffeln mit einer dünnen Fleischsoße, dazu eingelegte rote Beete und Pfefferminztee", notierte der amerikanische Pastor Stewart Herman über die erste evangelische Kirchenversammlung in Deutschland vor 70 Jahren.

Ort der historischen Versammlung, die am 31. August 1945 zur Gründung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) führte, war die diakonische Einrichtung "Hephata" im nordhessischen Treysa. "Viele Delegierte brachten Rucksäcke voller Kartoffeln und Wurststücke mit", erinnerte sich Herman.

 

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