Militärbischof Franz-Josef Overbeck hoffe auf eine dafür notwendige Zweidrittelmehrheit im Bundestag, die für eine Verfassungsänderung erforderlich ist. Angesichts der Krisen weltweit, in der auch militärische Gewalt von verschiedenen Seiten drohe, müsse sich eine wehrhafte Demokratie entsprechend aufstellen, fügte der Essener Bischof hinzu.
Dabei dürften die ethisch notwendigen Kriterien und berechtigten Bedenken nie aus dem Blick geraten, denn: "Jede Form von Gewalt ist für alle schrecklich und wer sie als ultima ratio anwendet, muss auch alle Folgen und Zielkonflikte im Blick haben."
Der Dienst bei der Bundeswehr für Männer und Frauen müsse allerdings "so ausgestaltet sein, dass sie ihn auch sinnvoll und verbringen können und nicht nur irgendwie die Zeit totschlagen, wie es früher oft der Fall war".