Wie das im Vatikan ansässige Geldinstitut am Montag mitteilte, wuchs die an den Papst abgeführte Dividende noch stärker, sie lag bei 24,3 Millionen Euro. Das sind nach Angaben des Instituts 76,1 Prozent mehr als im Vorjahr.
Erfolgreiches Management des Kundenkapitals
Den gestiegenen Gewinn begründet die Bank unter anderem mit dem erfolgreichen Management des Kundenkapitals von 5,9 Milliarden Euro. Das Finanzinstitut betreut rund 12.000 Kunden. Im Vorjahr waren es noch 5,7 Milliarden Euro. Alle Geldanlagen des IOR folgen laut Bank den ethischen Grundsätzen der katholischen Kirche.
Wie das Geldinstitut weiter mitteilte, schied der langjährige Direktor, der französische Bankier Jean-Baptiste de Franssu (62), nach der Genehmigung der Jahresbilanz für 2025 planmäßig aus. Er leitete das IOR seit 2014. Seine Nachfolge übernahm der Luxemburger François Pauly (61), zuletzt Verwaltungsratspräsident der Finanz- und Versicherungsgruppe Compagnie Financière La Luxembourgeoise. Zudem war er in der Finanzverwaltung des Erzbistums Luxemburg und im Verwaltungsrat des IOR tätig.