Der Beirat der Betroffenen von sexualisierter Gewalt im Bistum Essen plant für den 18. November einen Gedenktag. Der Termin solle Betroffenen eine Stimme geben und die Öffentlichkeit für das Thema sexualisierte Gewalt sensibilisieren, teilte der Beirat anlässlich der Vorlage seines Jahresberichts 2025 mit.
Geplant sind unter anderem Vorträge und Podiumsdiskussionen mit Expertinnen und Experten sowie kulturelle und partizipative Formate wie Lesungen, Ausstellungen oder künstlerische Interventionen, die die Perspektiven Betroffener sichtbar machen sollen.
Für Donnerstag erwartet der Betroffenenbeirat des Ruhrbistums unter anderem die Unabhängige Bundesbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen, Kerstin Claus, und die neue Kinderschutzbeauftragte des Landes NRW, Petra Ladenburger, zu einem Gespräch. Bei dem Treffen am Essener Dom seien auch Vertreter von Betroffenenbeiräten aus anderen NRW-Bistümern dabei.