Sie hätten zudem "Schwierigkeit, das zwanzigste Jahrhundert zu verlassen", zitieren ihn vatikanische Medien. Der Ausbildungsleiter sagte weiter: Priester seien keine Supermenschen. "Oft werden wir so ausgebildet, als müsse der Priester alles können, alles wissen, immer stark sein, immer eine Antwort haben – eine Art Supermensch. Doch genau dieses Bild ist der Anfang der Selbstzerstörung." Eine Ausbildung müsse auch Grenzen und Hilfsbedürftigkeit einbeziehen: "Wir müssen lernen zu sagen: Ich kann das nicht, ich brauche Hilfe."
Zudem plädiert Santos für eine deutlich stärkere Rolle von Frauen in den Priesterseminaren. Diese dürften nicht nur ergänzend eingebunden werden, sondern müssten auf zentraler Ebene der Ausbildung präsent sein.