DOMRADIO.DE: Sie basteln noch an einer schlagkräftigen und prominenten Truppe. Das fängt bei Nationaltorwart Tim Wiese an und hört im Sturm bei dem Brasilianer Aílton auf. Können die alle leistungsmäßig noch mithalten?
Christoph Nowak (Vorsitzender des SSV Dillingen): Ich habe schon im letzten Jahr in Rom mit Matze Knops Auswahl gegen die vatikanische Mannschaft gespielt. Das war eine tolle Sache, auf einem hervorragenden Platz mit dem Petersdom im Hintergrund. Die Jungs aus dem Vatikan sind schon klasse. Das sind lauter junge Kerle, die Gas geben. Da werden wir unsererseits auch ans Limit gehen müssen. Denn wir haben ein paar ältere Herren dabei, die nicht mehr ganz so fit sind. Aber die haben dafür natürlich die fußballerische Qualität.
DOMRADIO.DE: Wen haben Sie noch auf der Liste für Ihre internationale Auswahl?
Nowak: Mit dabei sind unter anderem der ehemalige türkische Nationalspieler Halil Altıntop, der frühere österreichische Nationalspieler Andreas Ibertsberger oder Volkan Yaman, der länger für Galatasaray Istanbul aktiv war. Dann wird Castro Dokyi Affum dabei sein, der in Bayern als Kultstürmer aus der Eberhofer-Krimi-Reihe bekannt ist. Das wird auf jeden Fall eine faszinierende Truppe. Wir arbeiten auch noch weiter daran, dass wir den einen oder anderen Promi dazubekommen.
DOMRADIO.DE: Die Schirmherrschaft für diese Begegnung haben der bayerische Ministerpräsident Markus Söder und der Augsburger Bischof Bertram Meier übernommen. Es wird ein Benefizspiel sein. Wohin gehen die fünf Euro Eintritt?
Nowak: Wir haben uns dafür zwei Charity-Projekte rausgesucht. Das eine unterstützt die Stiftung "Hilfe für kranke Kinder" für die Uniklinik Tübingen. Ich war dort im letzten Dezember, kurz vor Weihnachten, mit Knut Kircher, unserem DFB-Schiedsrichterboss, zu Besuch. Die machen da eine beeindruckende Arbeit.
Das andere Projekt nennt sich "Olis Kinderwelt e.V.". Das ist das Charity-Projekt von Nationaltorwart Oliver Baumann. Es sind also fantastische Sachen, die man absolut unterstützen sollte.
DOMRADIO.DE: Machen Sie noch eine Gegnerbeobachtung des Vatikan-Teams, oder macht das der Trainer?
Nowak: Armin Veh ist der Trainer, der unweit von Dillingen wohnt. Ich kenne ihn schon sehr lange und er hat sich gleich bereit erklärt, bei uns mitzumachen. Die Gegnerbeobachtung ist schwierig, weil der Kader immer ein wenig variiert. Aber es sollen auch andere Dinge im Vordergrund stehen als das Endergebnis.
Das Interview führte Carsten Döpp.