Bahnhofsmissionen als zentrale Knotenpunkte der sozialen Hilfe

Kirsten Heinrich von der Bahnhofsmission in Hannover geleitet die blinde Berufspendlerin Martina Nesterok über den Bahnsteig / © Lothar Veit (epd)
Kirsten Heinrich von der Bahnhofsmission in Hannover geleitet die blinde Berufspendlerin Martina Nesterok über den Bahnsteig / © Lothar Veit ( epd )

Jahr für Jahr kümmern sich die Mitarbeitendenden der Bahnhofsmission um mehr als zwei Millionen Menschen. Jedem wird geholfen, sofort, gratis, ohne dass vorher bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden müssen. Sie sind rund um die Uhr im Einsatz, wenn andere Hilfe nicht erreichbar ist. Bahnhofsmissionen gibt es seit über hundert Jahren und an an mehr als hundert Orten in Deutschland.     Die Hilfe ist unbürokratisch und vertraulich. Die Bahnhofsmissionen sind mit den anderen Hilfeangeboten in Städten und Regionen vernetzt. Es sind Einrichtungen der evangelischen und katholischen Kirche. Daher fühlen sich die Mitarbeitenden der Botschaft des Evangeliums verpflichtet und verstehen sich als gelebte Kirche am Bahnhof. Angehörige anderer Glaubensgemeinschaften sind ausdrücklich willkommen. Besonders fühlen sie sich Menschen mit einer Zuwanderungsgeschichte aufgrund des Standortes am Bahnhof besonders verpflichtet.

In den Bahnhofsmissionen arbeiten ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeitende eng zusammen.

(Quelle: Bahnhofsmission)