17.05.2026 | 10:00 - 12:00 | Gottesdienst

Pontifikalamt am siebten Sonntag der Osterzeit

"Vater, die Stunde ist da"

Blick auf den Kölner Dom im Sommer / © shutterstock/trabantos (shutterstock)
Blick auf den Kölner Dom im Sommer / © shutterstock/trabantos ( shutterstock )

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DOMRADIO.DE überträgt um 10 Uhr das Pontifikalamt am siebten Sonntag der Osterzeit mit Weihbischof Rolf Steinhäuser. Die Domkantorei steht unter der Leitung von Joachim Geibel, an der Domorgel ist Hoonbyeong Chae

Die Domkantorei gestaltet den Gottesdienst mit Werken u. a. von Maurice Duruflé und Giovanni Pierluigi da Palestrina. Zum Auszug erklingt auf der Domorgel ebenfalls von Maurice Duruflé die Toccata aus Suite Op. 5.

Aus dem Johannesevangelium

In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist da. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht. Denn du hast ihm Macht über alle Menschen gegeben, damit er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben schenkt. Das ist das ewige Leben: Dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast. Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und das Werk zu Ende geführt, das du mir aufgetragen hast. Vater, verherrliche du mich jetzt bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, bevor die Welt war. Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie gehörten dir, und du hast sie mir gegeben, und sie haben an deinem Wort festgehalten. Sie haben jetzt erkannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist. Denn die Worte, die du mir gegeben hast, gab ich ihnen, und sie haben sie angenommen. Sie haben wirklich erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie sind zu dem Glauben gekommen, dass du mich gesandt hast. Für sie bitte ich; nicht für die Welt bitte ich, sondern für alle, die du mir gegeben hast; denn sie gehören dir. Alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein; in ihnen bin ich verherrlicht. Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt, und ich gehe zu dir. (Joh 17,1-11a)

Auslegung des Sonntagsevangelium von Franz Kamphaus

Es ist so weit. "die Stunde ist da", die Stunde des Todes. In Situation spricht Jesus vom Leben. vom ewigen Leben. Er hat Abschied genommen von seinen Jüngern. Was jetzt noch zu sagen ist, sagt er Gott, seinem Vater. er betet. Er schaut zurück und empfangt alles, was war, dankend aus Gottes Hand. Er schaut nach vorn und legt das, was kommt, dem Vater bittend ans Herz.
Der Sinn seines Lebens ist das ewige Leben für alle, für die er gelebt hat.

Ewiges Leben - wenn wir unseren eigenen Gedanken folgen, können wir uns nicht allzu viel darunter vorstellen. Fragen Sie sich selbst oder andere: Was heißt ewiges Leben? Die Antwort: "Mit dem Tod ist nicht alles aus" oder ",Es gibt ein Weiterleben nach dem Tod." Wenn das alles wäre! Ewiges Leben heißt nicht, dass es endlos so weitergeht. So stellen sich das die vor. die hier schon alles zu haben scheinen, aber nie genug kriegen können; die das. was sie haben. für immer haben wollen. Anderes fallt ihnen nicht mehr ein als ihre private Seligkeit. Das kann's doch nicht sein. Ewiges Leben kennt nicht die Spur von Langeweile. ist vielmehr überglückliche Lust am Leben.


Franz Kamphaus (Bischof em. von Limburg, 1932-2024). aus: ders., Tastender Glaube. Inspirationen zum Matthãus Jahr, 85- 86, ○ Patros Verlag der Schwabenverlag AG, Ostfildern, 2. Auflage 2017, www.verlagsgruppe-patmos.de

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Der Mädchenchor am Kölner Dom ist einer der vier Domchöre / © Beatrice Tomasetti (DR)
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