19.04.2026 | 17:30 - 18:30 | Gottesdienst

Musikalisches Abendgebet

"Exultate Deo"

Blick auf den Schrein der Heiligen Drei Könige im Kölner Dom mit dem mittelalterlichen Hochaltar davor. / © Mathias Peter (DR)
Blick auf den Schrein der Heiligen Drei Könige im Kölner Dom mit dem mittelalterlichen Hochaltar davor. / © Mathias Peter ( DR )

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DOMRADIO.DE überträgt das Musikalische Abendgebet aus dem Kölner Dom um 17:30 Uhr mit Domkapitular Dominik Meiering. Die Domkantorei Köln singt unter der Leitung von Joachim Geibel. An der Domorgel ist Matthias Wand.

Die Domkantorei singt Werke u. a. von Alessandro Scarlatti. 

Immer am Sonntagabend feiert die Gemeinde das Abendgebet im Binnenchor des Kölner Domes in der Nähe zum mittelalterlichen Hochaltar und dem Schrein mit den Reliquien der Heiligen Drei Könige. In der Regel gestaltet einer der vier Kölner Domchöre oder ein Gastensemble das Abendgebet musikalisch.

Besonderer Gottesdienst am Sonntagabend 

Dem Gottesdienst steht ein Offiziant vor, der meist auch Mitglied des Kölner Domkapitels ist. Dieses feiert einmal im Monat den Gottesdienst als Kapitelsvesper - so wie an diesem Sonntag.

Der Altar mit der Schmuckmadonna befindet sich im nördlichen Querhaus. / © Beatrice Tomasetti (DR)
Der Altar mit der Schmuckmadonna befindet sich im nördlichen Querhaus. / © Beatrice Tomasetti ( DR )

Einen musikalisch besonders gestalteten regelmäßigen Gottesdienst am Sonntagabend, der keine Eucharistiefeier ist, gibt es seit rund 15 Jahren am Kölner Dom.

Freier liturgischer Ablauf

Zunächst als Choral Evensong mit Elementen der Vesper und der Komplet gestartet, besteht das Musikalische Abendgebet heute aus einem recht freien liturgischen Ablauf. So gibt es Psalmen, eine Lesung meist mit Impuls, Fürbitten und viele Gesänge in Liedform oder von den Chören gestaltet.

Am Ende zieht die Gemeinde vom Binnenchor in das nördliche Querhaus, um an der Schmuckmadonna den Gottesdienst mit einem Gruß an die Gottesmutter zu beenden.

Dreikönigenschrein im Kölner Dom

Für die 1164 aus Mailand nach Köln gebrachten Gebeine der Könige wurde ab ca. 1190 bis um 1220 der Schrein von der Werkstatt des Goldschmiedes Nikolaus von Verdun und nachfolgenden Kölner und maasländischen Werkstätten gefertigt. 

Der künstlerische Schmuck besteht aus in Gold und Silber getriebenen, feuervergoldeten Figuren, Filigranplatten mit Steinbesatz (Edelsteine, Halbedelsteine, antike geschnittene Gemmen und Kameen) und Emailschmelz an Säulen, Bögen und Profilen. Das Bildprogramm umfasst die Heilsgeschichte vom Anbeginn der Zeit bis zum Weltgericht. 

Hochaltar und Dreikönigenschrein im Kölner Dom / © Julia Steinbrecht (KNA)
Hochaltar und Dreikönigenschrein im Kölner Dom / © Julia Steinbrecht ( KNA )
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