Kolpingwerk-Generalpräses kehrt in Heimatbistum zurück

Zurück an die Mosel

Ottmar Dillenburg, Generalpräses von Kolping International, kehrt in sein Heimatbistum Trier zurück. Im Oktober endet die zehnjährige Amtszeit des Priesters, wie das Kolpingwerk auf seiner Homepage mitteilte. Er stelle sich nicht erneut zur Wahl.

Die Porta Nigra in Trier / © Anna Fries (KNA)
Die Porta Nigra in Trier / © Anna Fries ( KNA )

Der 59-jährige ist seit 22 Jahren für den Sozialverband tätig. Er war bereits Diözesanpräses in Trier und Bundespräses.

"Begegnungen haben mich beeindruckt"

"Die Begegnungen mit den Kolpingschwestern und Kolpingbrüdern, die sich trotz häufig widriger Umstände mit Leidenschaft und Tatkraft im Ehrenamt engagieren, hat mich immer wieder beeindruckt", sagte Dillenburg. Als Generalpräses leitet er Kolping International und ist für die rund 400.000 Kolpingmitglieder in 60 Ländern zuständig.

Der auch als Gesellenvater bezeichnete Adolph Kolping wurde am 8. Dezember 1813 in Kerpen bei Köln geboren. Er gründete 1849 in Köln den ersten katholischen Gesellenverein. Der 1935 in Kolpingwerk umbenannte Verband zählt nach eigenen Angaben in Deutschland heute rund 225.000 Mitglieder in etwa 2.350 örtlichen Kolpingfamilien. Kolping wurde 1991 seliggesprochen.

Quelle:
KNA
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