US-Glaubensführer stärken Biden bei Klimapolitik den Rücken

"Wir brauchen einen Systemwechsel"

Abkehr vom Status quo und Einsatz für saubere Energie: Mehr als 100 Vertreter von Religionsgemeinschaften unterstützen US-Präsident Joe Biden in seinen Klimazielen. Dafür muss viel in die Infrastruktur investiert werden.

Windgeneratoren / © giSpate (shutterstock)

Wie der "National Catholic Reporter" (Freitag) berichtet, machten Vertreter von Religionsgemeinschaften auf dem Kapitolshügel Druck, dass der Kongress im Rahmen von Bidens zwei Billionen Dollar schwerem Infrastrukturpaket nationale Standards für saubere Energie beschließt.

Abkehr vom Status quo

"Wir können uns nicht länger leisten, nach dem Status quo zu leben", erklärte die Gründerin der jüdischen Klima-Aktionsgruppe Dayenu, Rabbinerin Jennie Rosen; "wir brauchen einen Systemwechsel." Bei der Unterstützung von Bidens "American Jobs Plan" gehe es darum, "Liebe zum Nächsten und zur Erde" zu praktizieren, so die Präsidentin von Interfaith Power & Light, Susan Hendershot. Kyle Meyaard-Schaap vom Evangelical Environment Network wehrte sich gegen "das Missverständnis", wonach alle Evangelikalen den Klimawandel leugneten; das sei "einfach nicht wahr".

Biden verfolgt mit dem "American Jobs Plan" unter anderen das Ziel, bis 2030 die Treibhausgase zu halbieren. Die Republikaner lehnen das Vorhaben in seiner jetzigen Form ab und drängen auf eine Streichung der Klimamaßnahmen aus dem Paket.

Quelle:
KNA
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