DOMRADIO.DE: Sie haben jeden Abend auf Ihrer siebentägigen Pilgerreise im Januar ein Reel auf Instagram und Facebook gepostet. Da haben Sie ordentlich Material drehen müssen, oder?
Beate Steger (Autorin und Pilgerexpertin): Ja, und ich hatte ordentlich Technik dabei, weil ich unbedingt Drohnenaufnahmen machen wollte. Dazu kam dann noch ein Selfie-Stick. Eine normale Kamera neben dem Handy hatte ich auch noch dabei.
Das Schlimmste oder Schwierigste war jedoch der Schnitt. Ich habe am Anfang zwei Stunden gebraucht, um ein Reel von anderthalb Minuten zu schneiden. Ich hätte nie gedacht, dass das so lange dauert.
DOMRADIO.DE: Warum haben Sie damit angefangen und welche Reichweite haben Sie damit erzielt?
Steger: Ich wollte ausprobieren, wie das so ist. Ich weiß aus den sozialen Medien, dass das viele so machen, und hatte mir das als Ziel gesetzt.
Ich muss sagen, dass ich noch nicht so viele Follower habe. Pro Reel habe ich, Instagram und Facebook zusammengenommen, so um die 1.000 bis 1.200 Leute erreicht. Das ist sicherlich noch ausbaufähig, aber es war ein Anfang.
DOMRADIO.DE: Kann man mit Social Media das Pilgern attraktiver oder sichtbarer für Leute machen, die damit nichts am Hut haben?
Steger: Davon bin ich überzeugt, weil es viele spezielle Gruppen gibt, zum Beispiel für den Camino Portugues, den portugiesischen Jakobsweg oder die Via Francigena in Italien. Insofern kann man sich da großartig informieren, wenn man etwas übers Pilgern erfahren möchte.
DOMRADIO.DE: Wie findet man Ihren Account auf Instagram?
Steger: Einfach Beate Steger sowohl bei Instagram als auch bei Facebook im Suchbegriff eingeben, dann findet man mich auf jeden Fall.
Das Interview führte Annika Weiler.