Weihbischof Puff betont Recht von Migranten auf Bildung und Gesundheit

Würde der Menschen verteidigen

Migrationspolitisch geht es derzeit auf EU-Ebene und in Deutschland vor allem um Verschärfungen der Rechte von Migranten. Dabei dürften die Menschenrechte nicht aus dem Blick geraten, hat der Kölner Weihbischof Puff gewarnt.

Sprachkurs für Geflüchtete / © Cristian Gennari/Romano Siciliani (KNA)
Sprachkurs für Geflüchtete / © Cristian Gennari/Romano Siciliani ( KNA )

Der Kölner Weihbischof Ansgar Puff ruft dazu auf, in der Migrationsdebatte die Menschenrechte im Blick zu behalten. Jeder Migrant sei zunächst einmal ein Mensch mit unveräußerlichen Rechten, sagte der Vorsitzende des Katholischen Forums "Leben in der Illegalität" am Mittwoch bei einer Tagung in Berlin.

Gegen Ausbeutung von Menschen

Diese Rechte dürften nicht aus migrationspolitischen Motiven verwehrt werden, auch wenn es politisch notwendig sei, Migration zu ordnen. Die Würde der Menschen sei zu verteidigen.

Weihbischof Ansgar Puff / © Nicolas Ottersbach (DR)
Weihbischof Ansgar Puff / © Nicolas Ottersbach ( DR )

Es dürfe einem nicht egal sein, wenn Menschen aufgrund ihres Aufenthaltsstatus um ihr Recht auf Bildung und Gesundheit gebracht würden, so der Weihbischof. Es dürfe einem auch nicht egal sein, wenn die prekäre Lage von Menschen dazu führe, dass sie Opfer von Ausbeutung würden. Die Kirchen setzten sich weiterhin für die Menschenrechte von Migranten und für Wege in die Legalität ein.

Quelle:
KNA